Lebendiger Geschichtsunterricht
US-Konsulin besucht Marie-Curie-Gymnasium Bönen

Selfie: Generalkonsulin Fiona Evans mit den MCG Lehrern Brill, Heimann und Nikolai
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  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Eine Geschichtsstunde der besonderen Art erlebte nun die Klasse 9B des Marie-Curie-Gymnasiums Bönen. Anlässlich des 70. Jubiläums der Berliner Luftbrücke besuchte die US-amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans den Unterricht der Jugendlichen.

Die U.S. Botschaft Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem AlliiertenMuseum Berlin, der Hilfsorganisation Care und der Stiftung Luftbrücke ein Lernpaket entwickelt, das in Bönen zum Einsatz kam. Das Paket beinhaltet altersgerechtes Unterrichtsmaterial zur Berliner Luftbrücke, wie zum Beispiel eine interaktive Präsentation für den Unterricht, Filmmaterial, eine Broschüre mit Zeitzeugenberichten und das Buch „Making of... Die Frauen und Männer der Berliner Luftbrücke 1948/49“.

Geschichts- und Englischlehrer Michael Heimann lässt seine Schülerinnen und Schüler das Material nach und nach erforschen und entwickelt so bei den Jugendlichen ein klares Bild, vor welcher Aufgabe die Rosinenbomber damals standen. Die Düsseldorfer Diplomatin Fiona Evans gesellt sich zu den Neuntklässlern und bespricht mit ihnen das Material.

Ein weiterer Bestandteil des Lernpakets findet das besondere Interesse der Gymnasiasten: ein Bausatz für einen Miniatur-Fallschirm mit Schokolade. Während der Blockade 1948/49 warfen Piloten wie Gail Halvorsen Schokoladentafeln gebunden an Taschentücher ab, um den Berliner Kindern eine Freude zu machen. Nun sind die Bönener Jugendlichen dran. Sie experimentieren mit Taschentuch, Schnüren und Schokoladentafel, um den besten Weg zu finden, die Süßigkeit abzuwerfen. Dies wird dann auch direkt praktisch ausprobiert: Die Schülerinnen und Schüler lassen die Mini-Fallschirme aus dem Fenster auf den Schulhof fliegen und beobachten, welche Methode am besten funktioniert.

Begleitet wird das Projekt „Airlift in a Box“ vom WDR Dortmund, der die Stunde filmt. Englischlehrer Karsten Brill, der den Besuch der Generalkonsulin organisiert hat, freut sich über das Interesse: „Am Marie-Curie-Gymnasium finden viele gute Projekte statt. Es ist schön, dass diese Projekte nicht nur hinter verschlossenen Türen präsentiert werden.“ Ebenso dankt der Lehrer der Generalkonsulin Fiona Evans für ihren Besuch sowie das pädagogisch wertvolle Material und freut sich auf weitere Projekte in der Zukunft: „Es ist immer wichtig, miteinander zu kommunizieren und sich auszutauschen.“

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