25 Millionen für soziale Wohnraumförderung

Die Wohnraumförderung sorgt für angemessene und bezahlbare Wohnungen. | Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de
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Angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringerem Einkommen bereitzustellen, ist das Ziel der sozialen Wohnraumförderung. Die Mittel dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen über die NRW-Bank zur Verfügung. Bewilligt werden die Anträge auf Fördermaßnahmen in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden vom Kreis Unna als zuständige Bewilligungsbehörde. Dieser hat jetzt die Jahresstatistik 2011 vorgelegt.

Danach wurden im Kreis Unna im vergangenen Jahr in 73 Fällen (2010: 242) öffentliche Fördermittel für den Bau oder den Erwerb von Wohneigentum bewilligt. Die Bewilligungssumme betrug insgesamt rund 5,3 Millionen Euro (2010: 17,6 Millionen Euro). Die meisten Förder­objekte befanden sich in Lünen, gefolgt von Kamen und Selm (jeweils 13 Wohneinheiten). Ursache für den enormen Rückgang der bewilligten Fördermittel um 70 Prozent ist nicht etwa mangelnde Nachfrage. Vielmehr wurde das Förderkonzept 2011 geändert und dem Kreis für Förderungen im Eigenheimbereich erstmals ein festes Budget durch das Landesministerium zugewiesen.
Höhere Fördermittel gab es hingegen für den Mietwohnungsbau. 2011 wurde im Kreis Unna der Neubau von 161 Wohnungen gefördert (2010: 95). Die Bewilligungssumme betrug insgesamt rund 18 Millionen Euro (2010: 7,6 Millionen Euro). Diese Steigerung um mehr als das Doppelte war nur möglich, weil das Ministerium zusätzlich zu dem regulären Kontingent von etwa 5,6 Millionen Euro weitere Mittel aus einem Sonderkontingent für jeweils ein Großprojekt in Unna-Massen (6,5 Millionen Euro) und in Lünen-Gahmen zugeteilt hat. Zudem wurden dem Kreis kurz vor Bewilligungsschluss Ende November noch 2,8 Millionen Euro zugewiesen, die zuvor von anderen Behörden nicht verbraucht worden waren. Wegen der unerwarteten Aufstockung des Budgets konnten im Kreis im letzten Jahr alle offenen Anträge bewilligt werden.
Außerdem wurden in 24 Wohnungen investive Maßnahmen im Bestand gefördert (2010: 6). Die Fördersumme betrug 2011 rund 1,25 Millionen Euro (2010: 56.200 Euro).

Autor:

Tobias Weskamp aus Kamen

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