Unterstützung für das Altenheim in Schweischer/Siebenbürgen

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Klaus Göldner, Heimleiterin Michaela Aldea, Elfriede Matten. Foto: privat

Seit 1992 betreibt die Evangelische Kirche Rumänien (EKR) in dem Dorf Schweischer neben Reps ein Altenheim, das durch die Unterstützung einer Reihe von Vereinen, Stiftungen und Privatpersonen aus Deutschland und Rumänien Stück für Stück aufgebaut werden konnte.

Kamen. Das langjährige Kamener Küsterehepaar Ruth und Michael Göldner (Lutherkirche) haben zu Lebzeiten verschiedene Projekte in Siebenbürgen logistisch und finanziell unterstützt. Das Altenheim Schweischer lag den Göldners dabei immer besonders am Herzen. Michael Göldner wurde 1928 in Siebenbürgen geboren. In den Kriegswirren gelangte er im Jahre 1944 unter abenteuerlichen Umständen nach Kamen, wo er bereits Verwandte hatte und sich sehr schnell in das evangelische Gemeindeleben integrierte. Die „alte Heimat“ ließ ihn dennoch zeitlebens nicht gleichgültig. Zusammen mit Ehefrau Ruth half er dort im Rahmen seiner Möglichkeiten wo er eben konnte. Zu verschiedenen persönlichen Anlässen, zuletzt aus Anlass der eigenen Beisetzung, erbat das Ehepaar, anstelle üblicher Aufmerksamkeiten, Spenden für Schweischer. Ein Teil des Geldes wurde auf einem Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen gesammelt und verwahrt. Am vergangenen Samstag überbrachte nunmehr der älteste Sohn des Ehepaares, Klaus Göldner, zusammen mit seiner Tante Elfriede Matten aus Duisburg, die stolze Summe von 4.104 Euro an die verantwortliche Leiterin des Heimes vor Ort. Mit der Spende soll ein Kleinbus angeschafft werden, mit dem die Bewohner zu verschiedenen Anlässen transportiert werden können. „Es war uns ein Anliegen, das Geld persönlich zu übergeben und damit ein wichtiges Kapitel der Familiengeschichte abzuschließen“, so Klaus Göldner.
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