Weiterbildung fördert Beschäftigung.

Stephanie Schmälzlein erklärt eine Organisationstafel zum selbständigen Beladen von Fahrzeugen der Gruppe Garten- und Landschaftspflege.
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  • Stephanie Schmälzlein erklärt eine Organisationstafel zum selbständigen Beladen von Fahrzeugen der Gruppe Garten- und Landschaftspflege.
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WFB wird steigenden Anforderungen an die berufliche Bildung gerecht

Langenfeld/Kreis Mettmann. MELBA ist hier kein Pfirsich-Gericht. Das wird dem Besucher der Präsentation schnell klar, der sich über die steigenden Anforderungen der beruflichen Bildung in den WFB Werkstätten informieren möchte. MELBA heißt hier „Merkmalprofile zur Eingliederung Leistungsgewandelter und Behinderter in Arbeit.“ Martina Mönsters vom Berufsbildungsbereich der WFB Velbert: „Ein darauf abgestimmtes diagnostisches Modul über arbeitsrelevante Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen vergleicht die Anforderungen des Arbeitsplatzes mit den Fähigkeiten der Mitarbeiter.“

Jede der sechs WFB Zweigwerkstätten hat in ihrer Präsentation Schwerpunkte gesetzt. „Bei uns ist es der Bereich Textil-pflege, bezogen auf die Heißmangel und Wäscherei, sowie lebenspraktisches Training wie Hauswirtschaft und Umgang mit Geld“, sagt Petra Wolters von der WFB Ratingen. Daneben verweist sie auf ein Bildungsmodul mit dem Namen „Kukuk“, das nichts mit dem Vogel zu tun hat, aber mit Konfliktbewältigung, Kooperation, Kommunikation und Kundenkontakt, also der Persönlichkeitsentwicklung. Auch Arbeitssicherheit werde den Mitarbeitern näher gebracht, die Gefahrensymbole werden am Bildschirm gelernt.

Beim Erklären von beruflicher Bildung sind auch Mitarbeiter/innen eingebunden. Ganz professionell erklärt Stephanie Schmälzlein von der WFB Langenfeld, Kronprinzstraße 39, eine Organisationstafel für Arbeitsgruppen in der Garten- und Landschaftspflege. „Auch der Schwächste kann damit die Werkzeuge und Maschinen herausfinden, um die benötigten Gegenstände für eine Baustelle zu finden, selbständig mit Kollegen zu laden und zu entladen.“

Am Stand der NWA Niederbergische Werkstatt zur Arbeitsförderung geht es u. a. „Sensibilisierung der visuellen Wahrnehmung für Mitarbeiter mit psychischer Erkrankung“, weist Heino Dobberstein darauf hin. „Mit Hilfe eines Fehlerkataloges werden fehlerhafte Teile von Puky-Kinderfahrzeugen aussortiert, zum Beispiel Fehler beim Schweißen oder Lackfehler.“ Bei der Montage werden die Arbeitsschritte nach Bedarf mit fertigen Stücken verglichen, außerdem gebe es täglich ein Prüfprotokoll einer Stichprobe und laufende Zwischenkontrollen am Band.

Mit der Mülltrennung kennt sich Mitarbeiterin Stefanie Wiegel von der WFB Langenfeld, Lise-Meitner-Str. 13 bestens aus. Auch praktische Übungen wie Holz feilen und Holz spalten sind möglich, und die Mitarbeiter der WZA Werkstatt zur Arbeitsförderung lassen Besucher schätzen, wie viel Plastikschrauben sich in einem Plastiksack befinden, informieren über das Projekt Messen, Wiegen und Zählen und deren Geschichte.

Eine wichtige Aufgabe hat hier auch der Integrationsfachdienst. Sabine Pacholik erklärt: „Wir möchten unsere Leistungen vorstellen, Neigungen, Fähigkeiten und Wünsche herausfinden, für die geeigneten WFB-Mitarbeiter/innen Praktika vermitteln und sie dabei begleiten.“
Reha-Koordinator Ernst-Michael Bendorf hat diese Präsentation unter Mitwirkung vieler Fachkräfte und Mitarbeiter/innen aus den sechs WFB-Werkstätten initiiert.

Die Präsentation wurde u. a. auch von Reinhard Ockel, Kreistagsabgeordneter und Vorsitzender des WFB-Aufsichtsrates, und Manfred Schulte, Kreistagsabgeordneter und WFB-Aufsuchtsratsmitglied, besucht.

Autor:

Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland)

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