Kleinbecker Park nicht erhaltenswert
Abwägung auch nach Ausruf des Klimanotstands notwendig

Ja, die SPD-Fraktion war Initiator des gemeinsamen Antrags zum Klimanotstand.
Nein, es ist kein Widerspruch, wenn sich die SPD-Fraktion für die Bebauung des Klein-becker Parks ausspricht. Warum nicht?

Das Privatgrundstück „Kleinbecker Park“ wurde von der Fachabteilung genauestens untersucht und das Ergebnis war ernüchternd:

„Konkurrierende Bäume haben sich Licht und Raum genommen, so dass sich viele der Bäume nachteilig entwickelt haben. Verkümmerte, teilweise abgestorbene, von Totholz durchzogene Baumkronen bestimmen das Bild. Insbesondere die Eichen weisen heute mittlere bis starke Schäden auf. Im Stadtökologischen Fachbeitrag (LÖBF 2003) wird dem „Kleinbecker Park“ keine besondere Erholungsfunktion zugewiesen. Im Jahr 2012 wurde eine Artenschutzprüfung durchgeführt. Bis auf die potentiell vorkommenden planungsrelevanten Arten Waldkauz und Sperber konnten alle weiteren relevanten Arten ausgeschlossen werden. Quartiere für Fledermäuse konnten ausgeschlossen werden“.

So hat die SPD-Fraktion den Park auch vorgefunden. Es galt hier, abzuwägen zwischen der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum versus Erhalt eines „Parks“, der zur Herstellung der Verkehrssicherheit ohnehin zur Hälfte abgeholzt werden müsste, sollte die Stadt dem Eigentümer das Gelände abkaufen. Es wurde deshalb beschlossen, die Parkanlage neu aufzubauen und zu bepflanzen. Dabei soll geprüft werden, welche gesunden und gut gewachsenen Bäume erhalten und integriert werden können.

Im Herzen Horstmars kann nun eine neue, dem Standort angemessene Grünanlage mit Aufenthaltsmöglichkeiten angelegt und bepflanzt werden.

Sparen könnte die Stadt aber enorm, wenn die Fachabteilungen abgeschafft würden und die GfL diese übernehmen würde, da sie scheinbar mehr Fachwissen besitzt. Aber auch dafür gäbe es keine Mehrheit im Rat, weil es ebenso unsinnig wäre wie der Erhalt des Parks. Und wichtig zu wissen ist, dass dem Eigentümer bei Einhaltung des geltenden Rechts kein Bauantrag verwehrt werden kann.

Die SPD-Fraktion

Autor:

Petra Klimek aus Lünen

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