Burmann und Co. bauen LSV-Nachwuchs neu auf

Sebastian Burmann (l.) und Nachwuchs- und Torwartcoach Christian Hauffe
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Lünen. Die Fußballern des Westfalenligisten Lüner SV ernten die ersten Früchte ihrer Jugendarbeit. Was in den letzten fünf Jahren nicht glücklich lief, wird jetzt Schritt für Schritt besser.

Seit genau zwölf Monaten ist mit Sebastian Burmann (39) der neue Jugendleiter im Amt. Er kippte, auch gegen Widerstände, alte Strukturen, betritt mit dem Nachwuchs-Konzept bei den Rot-Weißen neues Land.

Seit über 21 Jahre ist er als Nachwuchscoach aktiv. Erst beim BV Lünen 05, dann beim FC Merkur, ab 2013 beim Lüner SV, zuerst bis 2017 als Coach der A-Jugend.
Dann gründete er neu die G- und F-Jugend, arbeitet nach dem Konzept, dass Minis bis zur D-Jugend alle nach dem Konzept der Münchener Fußballschule, einem Lehrplan, an dem sich alle Übungsleiter halten, trainieren. Ziel ist ein einheitlicher Standard.

„Wir bauen neu auf!“ so Burmann. „Wir halten uns zurück, jetzt von der A-, B oder C-Jugend in überkreislichen Ligen zu sprechen. Aber langfristig sollen unsere Jungen bei den Senioren in der Westfalenliga-Ersten oder in Zweiten spielen können!“

Derzeit sollen zwei Sportliche Leitungen den Neuaufbau vorantreiben: Burmann und Torsten Block für die C- bis A, und Block für die G bis D sowie den Frauen- und Mädchen-Bereich.

Aus letzteren kommen die ersten Erfolgsmeldungen. Coach Alfred „Rocky“ Fiege bei den Seniorinnen sowie Jolene Schmidt, Melina Hauffe und Tristan Kock bei den B-Juniorinnen können zur neuen Saison jeweils ein Team zum Punktekampf melden. Bisher traten die Damen nur zu Freundschaftsspielen an.

Die Corona-Pandemie sorgte schon vor drei Monaten im Jugendfußball für Stillstand. Deshalb sind die bisherigen Ergebnisse nicht wirklich aussagekräftig.

Die B unter Trainer Matthias gewann ihre bisherigen drei Spiele, ist punktgleich mit Spitzenreiter SV Brackel II, der aber schon vier Spiele absolviert hat.

Ebenfalls auf Kreisebene ist die A unter Coach Mikail Bulut und Betreuer Andreas Rogall aktiv. Bei bisher vier Spielen ohne Punkt ist der Neuaufbau noch nicht wirklich geglückt.

Bei der C-Jugend wurde die Spielgemeinschaft mit dem VfB 08 Lünen aufgelöst. Unter Coach Bülent Erdogan sieht es jetzt unter der Fahne der Lüner SV-Löwen mit dem Neuaufbau für das neue Spieljahr gut aus.

Keine Sorgen bereitet die D-Jugend. Dort ist Daniel Mikuljanac aus der Westfalenliga-Ersten mit Co Chrisovalandis Polichropidis mit seiner Trainerarbeit das Vorbild. Seine Jungs sind jetzt Altjahrgang - jede Altersklasse hat einen Alt- und einen Jung-Jahrgang - und können zuversichtlich nach vorn schauen - auch in der neuen Saison mit Mikuljanac.

Als Betreuer der Frauen und Torwarttrainer der unteren Jugendteams macht Christian Hauffe weiter.

Die E coachen Burmann und Jasko Isic. Das Team hält mit Platz drei gut mit.
Die ganz neu aufgebaute E-II trainieren Xhezmi Kamberovski, Aki. Sandra Fiedler ist Betreuerin. Sandra Fiedler als Betreuerin.
Trainer der F-1 ist noch Bülent Erdogan mit Jerome Steenbuck und dessen Vater Andreas als Betreuer.

Die F-II trainieren Gregor Wentzek zusammen mit Ünal Yöney.

Die G coacht der ehemalige Oberliga-Spieler des Lüner SV, Fiffi Nkrumah Boversmann. Betreuer ist Jugendleiter Burmann.

Burmann: „Es ist verständlich, aber traurig, dass wir in den Corona-Zeiten kaum Kontakt mit unseren jungen Spielern haben. Zumindest mit den Trainern und Betreuern wollen wir ein Online-Meeting versuchen.“

Neue Überlegungen, die für den LSV-Jugendleiter neue Arbeit bedeuten. Arbeit hatte er vor Corona genug: „Wer ein Kinderteam coacht, betreut auch gleichzeitig die Eltern am Platz und beim Spiel mit. Und das ist meist eine zusätzliche Herausforderung! Und bei allem muss bedacht werden: Wenn ein Junge in der E-Jugend anfängt, dauert es bis zu zehn Jahre, bis er beiden Senioren auflaufen kann!“
©textfotojanning

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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