LSV-Zweite tankt bei „John Reed“ neue Kraft für den Bezirksliga-Aufstieg

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Von Bernd Janning
Lünen. Wer aufsteigen will, muss Kraft und Ausdauer haben. Beides erarbeitet sich bei den Westfalenliga-Fußballern des Lüner derzeit die zweite Mannschaft. Sie will den nächsten Titel, will hoch in die Bezirksliga.
Plätze und Trainingsanlagen draußen sind durchweg für die Kicker gesperrt. Statt am Kanal entlang oder durch den Wald zu laufen zu lassen und zu sehen, wo sich der eine oder andere Akteur noch bei Schnee und Glatteis auf den Bart legt und verletzt, nahm Trainer Kadir Kaya die Idee eines befreundeten Fitnesstrainers auf.
„Fahrt doch zu John Reed Fitness in Dortmund an der B1, am Westfalendamm. Die Eigenwerbung dieses Studios lässt aufhorchen: „John Reed ist Ausdruck eines kosmopolitischen Lebensgefühls. Einflüsse exotischer Kulturen, Design-Elemente historischer Epochen und Street Art urbaner Metropolen verschmelzen zu einem Stil, der fasziniert und inspiriert. Ein Mix aus Farben, Formen und Materialien bildet Kontraste, die in ihren Bann ziehen. John Reed bietet einen Mix aus unendlich vielen Trainingsmöglichkeiten…!“
„Ich muss den Jungs doch Abwechslung bieten!“ sah Kadir Kaya einen zusätzlichen Reiz, seine Mannschaft mit noch mehr Eifer in den Meisterschaftskampf zu werfen.
Und diese zog mit. Spinning und Krafttraining. Letzteres kennt jeder. Bei Spinning horcht er eine oder andere noch auf. Spinning ist eine motivierende Variante des Indoor-Cyclings, das über viele Varianten zu unterschiedlichen sportlichen Zielverwirklichungen führen kann. Übersetzt heißt das: Du sitzt auf einem fest montierten Fahrrad ähnlichen Teil in einer Halle und strampelst, was das Zeug hält.
Wer von den LSVern an welcher Körperteilen einen Muskelkater hatte, ist nicht überliefert. Trainer Kaya und sein Team hätten aber nichts gegen einen erneuten Studio-Besucht einzuwenden.
Aber Kaya ist und bleibt zu allererst ein Kicker: Studio, Waldlauf, alles gut. Aber am liebsten machen wir doch alles mit dem Ball.“
Dieser soll Sonntag ab 13 Uhr im Grävingholz gegen Türkspor Dortmund, den Spitzenreiter der Kreisliga A 1, wieder rollen. Wenn nicht wegen des Wetters abgesagt wird. Bei Türkspor spielen auch ehemalige LSVer wie Osman Kumac Alihan Kurgan und Samir Zulfic.
Abgesagt hat dem LSV II in der jetzt beendeten Winter-Wechselperiode niemand. Der Coach: „Kein Spieler ist gegangen. Wir brauchen auch keine Neuen!“ Heißt, der Trainer setzt das ganz dicke Vertrauen in seine Mannen. Diese sind, punktgleich mit Spitzenreiter VfB 08 und nur durch das schlechtere Torverhältnis getrennt, Zweiter, haben aber ein Spiel weniger absolviert. Der Meister dieser Gruppe steigt auf jeden Fall in die Bezirksliga auf, der Vize kann sich noch über eine Relegation in die diese Klasse - die achthöchste deutsche bei in der Regel einem Dutzend Ligen von der 1. Bundesliga bis zur Kreisliga D, qualifizieren. Die Bilder zeigen die LSVer im Studio beim Training mit viel Schwitzen und noch mehr Spaß.

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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