LKA NRW: Großrazzia mit 850 Polizei- und Vollzugsbeamtinnen und -beamte

Ermittler des LKA NRW führen  ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 27 Beschuldigte wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Den Beschuldigten im Alter von 23 bis 61 Jahren wird vorgeworfen, ein System des verbotenen "Hawala-Banking" installiert und betrieben zu haben. Auf diesem Wege wurde mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen in Höhe von mehrere Millionen Euro am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert.

Am heutigen Tage (19. November) werden unter der Leitung der neu eingerichteten Task-Force NRW, bestehend aus Polizei, Steuerfahndung und Justiz, 62 Durchsuchungsbeschlüsse in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg sowie in den Niederlanden vollstreckt.

Die Durchsuchungen dienen dem Auffinden von Beweismitteln und der Sicherung von Vermögenswerten aufgrund vorliegender Vermögensarreste. Das Aufspüren illegaler Finanzstrukturen und die Sicherung illegal erlangter Vermögenswerte sind wesentliche Ziele der im LKA NRW eingerichteten Task-Force.

Gegen insgesamt sechs Beschuldigte liegen Haftbefehle vor, die zum Teil unter Einsatz von Spezialeinsatzkräften der Polizei vollstreckt werden.

Insgesamt sind über 850 Polizei- und Vollzugsbeamtinnen und -beamte sowie 11 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Einsatz.

Nach dem heutigen Einsatz gegen eine international agierende kriminelle Vereinigung wird die Task-Force NRW von Justiz, Polizei und Steuerfahndung morgen über die gewonnenen Erkenntnisse und die Hintergründe des Ermittlungsverfahrens informieren

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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