Auftakt zur Verkehrswende in Marl, am 24. Januar um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Josef

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Der Radler-Stammtisch-Marl setzt sich für mehr und sicheren Radverkehr ein. Damit nach der unzureichenden Radverkehrsförderung der vergangenen Jahre, dem starken Rückgang bei Fußgängern und Radfahrern und starken Anstieg bei den Autonutzern selbst auf Kurzstrecken Marl wieder eine attraktive und vor allem sichere Fahrradstadt wird.

Autovorrangpolitik  in Marl stoppen

Jetzt ist es  endlich so weit: Sie  starten die  Verkehrswende in Marl. Für mehr und sichere Radmobilität in unserer Stadt. Also zum Beispiel für endlich sichere Radwege an Schulen ohne Wenn und Aber! Damit sie  das Bürgerbegehren, also den  #RadentscheidMarl hinkriegen, brauchen sie  Dich! Nach Jahrzehnen der Auto-Zentriertheit  in Marl,  hier bei uns in Marl  besteht jetzt die Chance, dass schwache Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer endlich ihre Stärken ausspielen können. Gerade bei uns in Marl können durch die geringen Höhenunterschiede, die überschaubare Größe und Struktur viele Ziele im Stadtgebiet  leicht mit dem Fahrrad erreicht werden.
Darum ist das jetzt DIE CHANCE für den Radverkehr vor Ort.
 

Auftakt am Freitag, 24. Januar um 19.30 Uhr ins Gemeindezentrum St. Josef in Marl. 

Podiumsdiskussion  mit 

Dr. Ute Symanski, die Vorsitzende des Vereins Radkomm e.V. aus Köln, Thomas Semmelmann,  NRW-Vorsitzende des ADFC und Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.  Baudezernentin Andrea Baudek und Rafael Alfen,  RadEntscheidEssen.

Marler  Planungsfehler  der  Ausbau zur autogerechten Stadt

Die Ansiedlung der Chemischen Industrie (heute als Chemiepark Marl bekannt) in den 30er Jahren entwickelte sich Marl schnell vom Bauerndorf zur Industriestadt und erlebte ein rasantes Wachstum. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann der Ausbau zur autogerechten Stadt.   In dieser Zeit entstand auch die neue Stadtmitte mit Rathaus, Einkaufszentrum „Marler Stern“, City-See. Eine Trendwende vom autogerechten zum umweltgerechten Verkehr wurde nicht vollzogen. Die Bedingungen für den Fahrradverkehr wurden nicht  genug verbessert. 

Titel  Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt verloren

Am 01.12.2014 hat die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) in der Landeshauptstadt Düsseldorf an 34 Mitglieder* Urkunden zur Verlängerung ihrer Mitgliedschaft überreicht. Nur für die Stadt Marl wurde die Mitgliedschaft in der AGFS nicht verlängert. Gemäß  der AGFS müssen sich die Städte: “Alle sieben Jahre … erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie aktiv und kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten.
 Die Stadt Marl hat sich nicht mehr  um eine Verlängerung wegen  Aussichtslosikeit  bemüht.

Der Rat entscheidet Autoverkehr oder mehr Radverkehr

Radverkehrsförderung findet primär im Stadtrat statt. Hier werden die städtischen Straßen geplant, gebaut und unterhalten und Baugenehmigungen für  Parkplätze erteilt. Die Kommunalpolitik bestimmt, in welche Richtung sich der Verkehr in einer Stadt entwickelt
"mehr Autoverkehr oder mehr Radverkehr".
Entscheidet sich die Politik und Verwaltung für den Bau eines Parkplatzrs, so ist es nicht verwunderlich, wenn im Umfeld der Kraftfahrzeugverkehr zunimmt. Es ist dann attraktiver mit dem eigenen PKW in die Stadt zu fahren, da man die Garantie hat, einen Parkplatz zu finden.
Wird hingegen eine attraktive Radverkehrsanlage errichtet, ist es eventuell schneller und komfortabler das eigene Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen zu nutzen.

Radfahren muss komfortabler und schneller werden

Radfahren fördert die Gesundheit
Radfahren schont die Umwelt
Radfahren ist aktiver Klimaschutz
Radfahren ist trendy und macht Spaß
In Städten wo dem Radverkehr  massiv  gefördert, nimmt der Radverkehr massiv zu.


Der RadentscheidMarl wird unterstützt

AufbruchFahrrad ADFC NRW Thomas Semmelmann AGFS NRW Radkomm Ute Symanski Radentscheid Bamberg Radentscheid Aachen Radentscheid Bonn RadEntscheid Essen Andreas Scheuer Ulrich Syberg Changing Cities Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND NRW e.V. NABU Bundesverband NABU NRW

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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