Pressekonferenz
Gibt es eine erneute Krise in der Entwicklung der Alten Schmiede in Marl

In einer Pressekonferenz stellten Freunde der  Alten Schmiede die aktuelle Enwicklung aus ihrer Sicht da. Seit einiger Zeit  kommt der Verein nicht mehr zur Ruhe. Seit Monaten findet ein Machtkampf im Verein statt. Inhalt dieses Machtkampfes sind unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung des Vereins und seiner Organisationsstruktur sowie seine wirtschaftliche Tätigkeit und den Führungsstil gegenüber den Beschäftigten und deren Interessensvertretung.

Die Anwesenden  schätzen  ein, dass die Pflegedienstleiterin Monika Akin zum Opfer eines Machtkampfes im Vereinsvorstand geworden ist.
Ausgerechnet in einer Situation, in der der Verein mit seinem Umzug nach Marl-Brassert und mit der Sicherung der Wirtschaftlichkeit des ambulanten Pflegedienstes vor enormen Herausforderungen steht, bindet diese Auseinandersetzung erhebliche Kräfte und verunsichert viele Beschäftigte und Vereinsmitglieder.

Opfer des Machtkampfes?

Mit Schreiben vom 19.07.2018 wird  die Pflegedienstleiterin Monika Akin beurlaubt und nach der Anhörung des Betriebsrates am 01.08.2018 fristlos und ohne jede Begründung gekündigt. Die Kündigung ist nach Auffassung des Betriebsrates nicht rechtens. Denn nach einer Beschwerde dürfen Beschäftigte von Gesetz wegen nicht benachteiligt werden. Die gesetzliche Frist, bis zu der eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden kann, ist überschritten worden.
Hinzugefügt werden muss, dass die Kündigung von einem Vorstandsmitglied unterzeichnet worden ist, die aufgrund ihres Rücktrittes dazu nicht berechtigt war. Dieser Rechtsfehler kann auch nicht durch eine nachträgliche Satzungsänderung auf der kommenden Mitgliederversammlung geheilt werden.

Beschwerde über die Situation im Pflegedienst

Hintergrund könnte eine Beschwerde von Mitarbeitern sein. Die Beschwerde entsprang dem Verantwortungsbewusstsein und der Sorge einzelner Beschäftigter insbesondere über die Entwicklung im Pflegedienst des Vereins.
Der Kern der Beschwerde
· Das Führungsverhalten der Betriebsleiterin sei mehr administrativ als kooperativ.
· Die Unzufriedenheit der Beschäftigten werde immer größer, das Betriebsklima immer schlechter.
· Beschäftigte in der Pflege hätten sich von der Betriebsleitung nicht immer wertgeschätzt und ernstgenommen gefühlt.
· Obwohl sie im Geschäftsfeld Pflege keine ausreichende Fachlichkeit besitze, seien Entscheidungen der Betriebsleitung für den Pflegedienst über die Pflegedienstleitung hinweg, ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen getroffen worden.
· Immer mehr Tätigkeiten seien auf die Pflegedienstleitung abgewälzt worden. Dies war im August 2016 schon Inhalt einer sog. Entlastungsanzeige von Monika Akin gewesen. An sie waren so viele Anforderungen gestellt worden, dass die Grenze des Zumutbaren überschritten wurde. Nur mit Ach und Krach schaffte sie es, die erheblichen Umstellungen im ambulanten Pflegedienst zu bewältigen.
· Hinweise der Pflegedienstleitung für Maßnahmen, ausstehende Gelder einzunehmen, seien von der Betriebsleitung selbst nicht ergriffen worden.
· Interne Personalverschiebungen seien zu Lasten des Pflegedienstes gegangen.
· Es habe keine ausreichenden Regelungen und Organisationmaßnahmen bei Abwesenheit der Pflegedienstleitung gegeben.
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