Befragungsergebnis
Marler Stadtmitte ist lebenswert - sagen die dort wohnenden Menschen

Die Anwohner von Wohnen West möchten gemeinsam mit Quartiersmanager Holger Langenkamp (Mitte, stehend) mehr Angebote in ihrem Stadtteil schaffen.
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  • Foto: Stadt Marl
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Zweidrittel der Bewohner von Wohnen West lebt seit mehr als zehn Jahren in der Stadtmitte, die meisten von ihnen fühlen sich dort wohl. Das hat eine Befragung ergeben, die Holger Langenkamp und sein Team jetzt in der Ratsstube vorgestellt haben.

Der Manager des Stadtteilbüros „Mitte(l)punkt“ hat vom 3. bis 21. Juni an fast 200 Türen des Wohnkomplexes neben dem Rathaussee geklopft und insgesamt 65 Interviews mit Anwohnerinnen und Anwohnern geführt.

Das Ergebnis: Etwa 84 Prozent der Befragten sind mit ihrem Wohnumfeld zufrieden oder sogar sehr zufrieden (28 Prozent). „Ich bin 1975, also knapp nach Fertigstellung des Gebäudes, dort eingezogen und wohne heute immer noch hier“, berichtet zum Beispiel eine Anwohnerin bei der Versammlung in der Ratsstube.

Doch auch wenn sich viele von ihnen als Teil der Nachbarschaft fühlen (62 Prozent), sehen sie Verbesserungspotential. Gerade Senioren wünschen sich in direkter Umgebung mehr Cafés, Restaurants oder Sitzmöglichkeiten und eine bessere Beleuchtung auf dem Creiler Platz. Besonders der Bus- und S-Bahnhof sei für ältere Menschen nur schwer zu erreichen. Hier fehle ein Aufzug, beklagten die Mieter und Eigentümer.

Auch die Verschmutzung durch Tauben und Gänse wurden bei der Umfrage häufig als Problem genannt. Viele Passanten würden die Tiere füttern und damit eine immer größere Anzahl auf den Creiler Platz locken.

Ergebnisse sind wichtige Grundlage, um etwas zu verändern

„Ich freue mich über das große Interesse der Anwohner und ihre Teilnahme an der Befragung“, erklärt Holger Langenkamp. „Die Ergebnisse sind für uns eine wichtige Grundlage, um gemeinsam mit den Menschen in der Stadtmitte etwas zu verändern.“ Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Marl 2025+ möchte Langenkamp neue Projekte ins Leben rufen. Dazu werden nun Arbeitsgruppen mit den Anwohnern gegründet.

Sie werden sich gemeinsam mit Angeboten für Senioren, der Verbesserung von Angsträumen und der Verschönerung des Wohnumfeldes befassen. Einige Interessierte haben sich bei der Bewohnerbefragung schon gefunden. Wer mitmachen möchte, kann sich direkt im Stadtteilbüro an der Hervester Straße 8 oder unter Tel. 5069055 melden.

Übrigens wird Langenkamp in den kommenden Monaten auch Wohnen Ost, den Laubfrosch und die Planetensiedlung für weitere Umfragen aufsuchen.

Autor:

Lokalkompass Marl aus Marl

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