Land NRW stiftet mit 7000 Euro dotierten Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege

Sabine und Christoph Letmate erhielten 2011 den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege für die Sanierung der Wassermühle Meyer zum Gottesberg, gen. Wassermühle am Klosterbach.
Foto: Björn Pielsticker   Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden.
  • Sabine und Christoph Letmate erhielten 2011 den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege für die Sanierung der Wassermühle Meyer zum Gottesberg, gen. Wassermühle am Klosterbach.
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  • Foto: LWL Presseabteilung
  • hochgeladen von Siegfried Schönfeld

Zahlreiche historische Bauwerke in Westfalen-Lippe verdanken ihr Überleben dem Einsatz privater Denkmalfreunde. Um dieses bürgerschaftliche Engagement zu fördern und öffentlich zu würdigen, vergibt das Land NRW in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege. Er wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 7.000 Euro dotiert. Denkmaleigentümer können sich noch bis zum 5. April bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen bewerben.

Die Auslobung richtet sich an Privatleute und Kommunen, die ein gefährdetes Denkmal vorbildlich instand gesetzt haben. Dabei müssen die Maßnahmen mit der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen abgestimmt sein und eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde vorliegen. Die Maßnahmen sollten weitgehend vollendet oder in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen worden sein. Eine Jury aus Fachwissenschaftlern und Praktikern der Denkmalpflege wählt den Preisträger oder die Preisträgerin aus.

Im Jahr 2011 ging der mit 7.000 Euro dotierte Preis an Sabine und Christoph Letmate in Werther (Kreis Gütersloh) , die die Wassermühle am Klosterbach vorbildlich instand gesetzt haben und diese nun als Wohnhaus nutzen. Undotierte Anerkennungen erhielten außerden die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien in Paderborn-Neuenbeken, das Haus Ottens in Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) und das Heimhof-Theater in Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein).

Das Spektrum der Denkmäler ist breit gefächert. Es umfasst unter anderem private Wohnhäuser, Kir-chen, Gutshöfe, Gaststätten, Fabriken, Grünanlagen, technische Bauten, soziale Einrichtungen und archäologische Zeugnisse der Vergangenheit. Auch die hervorragende Instandsetzung eines beweglichen Denkmals kann prämiert werden.

Das Bewerbungsformular und einen Leitfaden zu den Bewerbungsmodalitäten finden interessierte Denkmaleigentümer im Internet unter: http://www.mbwsv.nrw.de/stadtentwicklung und
http://www.lwl.org/dlbw.

Rückfragen beantwortet Cornelia Otto von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur unter der Telefonnummer 0251 591-3874 oder per E-Mail: cornelia.otto@lwl.org.

Den Westfälisch-Lippischen Preis für kommunale Eigentümer, der mit Urkunde und Plakette ausgestattet ist, ging vor 3 Jahren an Herrn Bürgermeister Werner Arndt für die Stadt Marl in Anerkennung der behutsamen Instandsetzung des Adolf-Grimme-Institutes, das nach Plänen des Architekten Günter Marschall in den Jahren 1953-1955 als erste deutsche Volkshochschule errichtet worden ist.

Die Preisverleihung fand am 29. November 2009 im Adolf-Grimme-Institut in Marl statt.

Marl erhielt den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege von Minister Lutz Lienenkämper .

Laudatio des Ministers

BM W. Arndt erhält für die Stadt Marl 2009 den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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