Derby-Kracher: TSV Marl-Hüls fährt mit frischem Selbstvertrauen zur Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen empfängt SC Neheim - Bildergalerie: TSV-RSV Meinerzhagen

Mit Leidenschaft und Fortune impften sich Eugen Fell und seine TSV-Mannschaftskollegen gegen Liga-Krösus Meinerzhagen neues Selbstbewusstsein.
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  • Mit Leidenschaft und Fortune impften sich Eugen Fell und seine TSV-Mannschaftskollegen gegen Liga-Krösus Meinerzhagen neues Selbstbewusstsein.
  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Genau zum richtigen Zeitpunkt scheint sich der TSV Marl-Hüls von der Opferrolle befreit und sich zu einem ernstzunehmenden Gegner in der Westfalenliga gemausert zu haben.

Denn am Sonntag (15 Uhr) wartet ein Jahres-Highlight auf Trainer Werner Kasper und seine jungen Wilden. Die Spvgg. Erkenschwick lädt zum Derby-Tänzchen am Stimberg - und der TSV möchte dem Favoriten dabei gerne auf die Füße treten.

Dass die Gäste dabei die Erkenschwicker zum Stolpern bringen, dürften zwar viele bezweifeln, doch der fast sensationelle Punktgewinn gegen Liga-Krösus RSV Meinerzhagen dürfte zumindest die Schwicker hellhörig gemacht haben. Zumal der Tabellensechste eine derbe 1:5-Klatsche in Finnentrop/Bamenohl verdauen muss. Mit dieser Niederlage verabschiedete sich die Spvgg. zugleich vorerst von den Spitzenrängen.

Bei den zuletzt so gebeutelten Blau-Weißen reift dagegen wieder ein Fünkchen Selbstvertrauen. Denn das 0:0 gegen den von Werder-Profi Nuri Sahin unterstützten Verein aus dem Sauerland war nicht nur leidenschaftlich erkämpft, sondern durchaus auch spielerisch verdient. Und mit ein wenig mehr Fortune wäre nach 90 Minuten selbst ein Sieg möglich gewesen. So blieben es immerhin Streicheleinheiten für die angeknackste Seele und der Glaube, am Sonntag im Stimberg für eine Überraschung sorgen zu können.

Trotz 2:1 herrscht nach Eklat Unruhe beim TuS

Seine derzeit unwiderstehliche Klettertour will der TuS 05 Sinsen fortsetzen. Dazu muss der Tabellenzweite aber am Sonntag (15 Uhr) den nächsten beachtlichen Anstieg auf heimischem Terrain meistern. Denn der FC Neheim gehört zum Verfolgerfeld, steht sprungbereit auf Platz acht, um in die elitäre Gruppe aufzurücken.

Außerdem herrscht trotz der souveränen 2:1-Vorstellung der Kotziampassis-Elf in Wickede Unruhe im Verein. Grund dafür sind angebliche rassistische Beleidigungen, die nach dem Schlusspfiff von Seiten eines Sinsener Spielers gefallen sein sollen. Opfer dieser traurigen verbalen Totalentgleisung soll Wickedes Akteuer Igwean Odichuckwumma gewesen sein. Letztlich führte dieser TuS-Aussetzer auch zu anschließenden Handgreiflichkeiten. Fortsetzung des Eklats offen.

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