Schwimmer der SG SSF Marl-Hüls beweisen ihr Sprinttalent

Die Aktiven der SG SSF Marl-Hüls mit dem gewonnenen Pokal vor dem Schwimmbad von Greven | Foto: Thomas Hög
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Sprintfähigkeit und Vielseitigkeit – diese beiden Fähigkeiten waren am vergangenen Sonntag besonders gefordert, als die Wettkampf- und Nachwuchswettkampfschwimmer der heimischen Startgemeinschaft am 17. Februar beim 26. Grevener Sprinterpokal antraten.

Bei besagtem Wettkampf gilt es die 50m-Strecken in allen Schwimmdisziplinen (Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil) zu absolvieren um dabei möglichst schnelle Zeiten und viele Punkte zu erreichen. Wer am Ende in seiner Wertungsklasse die meisten Punkte gesammelt hat, sichert sich einen der begehrten Pokale.
Zudem gingen die verschiedenen Schwimmvereine über die 100m Lagen sowie diverse Staffeln ins Wasser.
Alle Ergebnisse werden zusätzlich am Ende in der Mannschaftswertung summiert – die drei besten Mannschaften erhalten dort einen Wanderpokal.
Trotz relativ schlechter Vorzeichen aufgrund von insgesamt neun Krankheits- oder Verletzungsbedingter Absagen gingen die Schwimmer erfolgreich aus dem Wettkampf hervor.

Besonders erfreulich waren dabei die Leistungen von drei Schwimmerinnen aus der Wettkampfmannschaft.
Ann-Christin Neugebauer (Jahrgang 1996), die gerade erst ein halbes Schuljahr in Amerika absolviert hat, bewies über die 100m Lagen, dass sie nichts verlernt hat und belegte den 3. Platz in der offenen Wertung. Zudem schwamm sie in der Pokalwertung des Jahrgangs 1996 hinter ihrer Teamkollegin Alexandra Lück auf den dritten Platz.

Sich noch weiter oben in der Pokalwertung zu platzieren gelang Corinna Löffler (1997) sowie Lena Antenbrink (1998), welche beide jeweils den ersten Platz in ihrem Jahrgang erschwammen.
Gerade bei Lena Antenbrink war es ein Herzschlagfinale, dass sie letztendlich mit 10 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte – umso größer war die Freude über den Pokalsieg.

Weitere gute Gesamtleistungen gelang bei den Männern der Wettkampfmannschaft Felix Bruch (1998) und Nico Buretschek (1995), die jeweils den dritten Platz erschwammen.

Für den Trainer der Wettkampfmannschaft Sascha Pukalla waren die guten Ergebnisse besonderer Grund zur Freude – die Ausrichtung des Trainings ist zurzeit auf den Wettkampf am kommenden Wochenende ausgerichtet. Dann springen die Schwimmer und Schwimmerinnen in Gladbeck bei den Bezirksmeisterschaften Lange Strecke über die 400m, 800m, 1500m Freistil sowie die 400m Lagen ins Wasser.
„Bei 68 Starts der Wettkampfmannschaft erschwammen die Aktiven 33 neue ewige Bestzeiten sowie 28 Saisonbestzeiten. Eine super Bilanz“, so Pukalla. Zudem überzeugten und überraschten ihn seine Schützlinge durch stark verbesserte Technik vor allem bei den Starts und Tauchphasen.

Auch die jüngeren Schwimmer der Nachwuchswettkampfmannschaft trugen zum guten Abschneiden bei.
In der Gesamtwertung am weitesten nach oben schwamm Marvin Pareick (2002), der einen sehr guten zweiten Platz erschwamm (Platz 3 über 50m Rücken und Freistil, Platz 2 über 50m Schmetterling, Platz 1 über 50m Brust).
Auch Danosch Brune (2000) gelang der Sprung aufs Siegerpodest aufgrund vier neuer Bestzeiten bei vier Starts – Platz 3 war der Lohn insgesamt, in den Einzeldisziplinen Brust und Freistil schwamm er auf den 2. Platz, in Rücken auf Platz 3.

Bemerkenswert waren zudem die tollen Leistungen von Kathrin Jung (2001), die ihren Trainer mit ausgezeichneten Tauchphasen und Bestzeiten überzeugte.
Tolle Einzelleistungen und –platzierungen im gleichen Jahrgang erzielte Sophia Weber mit Platz 3 über 50m Rücken und desweiteren auch David Heimann (1999) mit Platz 2 über 50m Schmetterling und Platz 3 über 50m Brust.

Am Ende wurden neben den Pokalen für die besten Schwimmer und Schwimmerinnen über die absolvierten Strecken auch die Mannschaftspokale verteilt.
Trotz der vielen kranken und verletzen Aktiven konnten sich am Ende des Wettkampfes sowohl Trainer als auch Schwimmer über den Gewinn des Pokals für den dritten Platz freuen.

Autor:

Michael Böhm aus Herten

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