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Weltklimatag - Nachhaltigkeit kann jeder schaffen...

Bieten wir den Bienen und anderen Insekten eine strahlende Zukunft oder beuten wir unseren Planeten auch weiterhin gnadenlos aus?
  • Bieten wir den Bienen und anderen Insekten eine strahlende Zukunft oder beuten wir unseren Planeten auch weiterhin gnadenlos aus?
  • Foto: K. Rath-Afting
  • hochgeladen von Karolin Rath-Afting

Menden. Morgen ist der Weltklimatag. Ein Tag um darauf aufmerksam zu machen, dass es unserem Klima verdammt schlecht geht. Und ein Tag, an dem möglichst viele Menschen erreicht werden sollten um sich klar zu machen: auch ich kann für den Patienten Klima etwas tun. Gerade die junge Generation geht momentan auf die Straße. Sie "schwänzt" regelmäßig an den "Friday for Future"-Tagen den Unterricht, um so mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Das hat zumindest schon mal funktioniert. Es hat aber auch deshalb so gut funktioniert, weil gerade die Jugend so gut vernetzt ist wie nie zuvor. In Zeiten von whatts app, Instagram und Co. fällt ein Großteil des Organisationsstresses schon mal weg und sind die Massen erst mal polarisiert, ist es fast schon ein Selbstläufer. Jeder (fast) hat ein Handy heutzutage aber viele haben auch die neuesten Handys/Smartphones. Weil die "alten" eben schon "alt" waren. Weil die Software-Entwicklung in rasantem Tempo voran schreitet und Aktualisierungen und neue Features den Kauf eines neuen Smartphones schon fast jährlich zu einer Selbstverständlichkeit werden lassen. Aber muss das selbstverständlich sein? Dieser Raubbau an den Rohstoffen wie seltene Erden? Warum kann ein Smartphone nicht so gebaut werden oder die Entwicklung nicht nachhaltiger gestaltet werden, dass ein Neues erst her muss, wenn das Alte den Geist aufgibt? Es kommt wohl auch auf die Ansprüche an, die wir an ein solches Hilfsmittel wie ein Smartphone stellen. Ich habe mein kleines Einfaches bereits seit fast sechs Jahren. Ein Methusalem im weiten Freundeskreis. Aber ich telefoniere damit, komme damit noch so gerade ins Netz und verschicke whatsapp-Nachrichten. Ich nutze es weder zur Fotografie noch für Selfies, noch stelle ich damit aus 500 km Entfernung meine Markise ein oder sage meiner Waschmaschine, dass sie nun ihre Tätigkeit aufnehmen soll.

Verzicht = Verlust an Lebensqualität?

Das ist die Zukunft, sagen viele. "Das ist bequem" kontere ich. Und wenn ich mir auf einem Familienfest so ansehe, wie viele sich noch von Angesicht zu Angesicht unterhalten und wie viele auf ihr Smartphone schauen und dabei weiter reden ist das ein seltsamer Anblick. Es gibt auch welche, die dabei stirnrunzelnd feststellen: "Oh! Die Markise lässt sich nicht einfahren und ein Sturm zieht auf! Ich versuche mal das Handy zu updaten". Nachdem dies erst nach mehrmaligen Versuchen klappt, ist die Nervosität bereits so groß, dass trotzdem vorzeitig der Besuch beendet wird, um nachzusehen ob alles andere denn auch stimmt. Unsereiner lehnt sich da entspannt zurück und ist sich sicher, vorher alles abgegangen zu haben. Der Herd ist aus, die Fenster zu - und zur Not hat man noch einen Nachbarn mit einem "Urlaubs-Schlüssel" der vielleicht mal schauen könnte. Jeder sollte bewusster auf sein Tun und Handeln achten womit wir wieder beim eigentlichen Thema sind: Nachhaltigkeit. Vor Jahren gab es eine Haushaltsauflösung in der Familie. Die Oma wurde dazumal schon mit Technik und den Vorzügen eines Handys vertraut gemacht. Was aber nicht so ganz klappte. Es sollte günstig sein und einfach zu bedienen. Sobald ein anderes Familienmitglied einen neuen Vertrag abschloss, wurde das ausrangierte Handy als das Bessere wieder in Richtung Oma geschickt. Oder in Schubladen verstaut - weil: es könnte ja mal als Ersatz dienen. Das Ende vom Lied war: als vor drei Jahren eine Handysammlung vom 3. Welt-Laden durchgeführt wurde und wir nach der Haushaltsauflösung auch noch etliche entdeckten, wurden alle eingesammelt und abgegeben. Es kamen sage und schreibe 18 (!) Handys zusammen. Von 2 Kindern und 4 Enkeln. Die Oma hatte vielleicht eins gekauft... Doch seitdem haben wir es geschafft. Außer durch ein Firmenhandy ist kein weiterer displaybestückter "Nachwuchs" mehr bei uns aufgetaucht. Und einmal abgesehen von den Smartphones: es gibt unzählige Möglichkeiten, sein eigenes Konsumverhalten neu zu justieren. Mit den Handys fing es bei mir an. Wo habt ihr angefangen?.....

Autor:

Karolin Rath-Afting aus Menden (Sauerland)

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