Schlosstheater Moers, das Junge STM und W-Zentrum starten in die neue Spielzeit
„COVID-21“ impft musikalisch

Freuen sich auf die neue Spielzeit, vl. Janna Hüttebräucker, Larissa Bischoff, Kathrin Leneke, Robert Hüttinger, Ulrich Greb und Viola Köster.
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  • Freuen sich auf die neue Spielzeit, vl. Janna Hüttebräucker, Larissa Bischoff, Kathrin Leneke, Robert Hüttinger, Ulrich Greb und Viola Köster.
  • Foto: Heike Cervellera
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Das neue Programm des Schlosstheaters Moers für die Spielzeit 2020/2021 ist da. Das Team um Intendant Ulrich Greb freut sich, ab September wieder mit voller Kraft spielen zu können – in gewohnt guter Qualität, aber, bedingt durch die Coronapandemie, unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Abstands-und Hygieneregeln.
„Der Spielplan läuft natürlich noch unter Vorbehalt. In diesem Sommer wird sich zeigen, was alles machbar ist. Die Zuschauer können sich auf jeden Fall darauf einstellen, dass die Corona-Schutzvorkehrungen sicher eingehalten werden. Nun hoffen wir erstmal auf zunehmend gute Nachrichten“, so Ulrich Greb. Seit Juni wird am STM bereits wieder unter allen Schutzmaßnahmen gespielt und ab September starten dann vier neue Premieren.

Franz Kafkas "Der Prozess" ist erste Premiere

Los geht es mit der Inszenierung „Der Process“ von Franz Kafka am 9. September im Wallzentrum. „Der Process“ ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Puppenspieler Joost van den Branden, der, wie bereits in „Die Pest“, mit dem Ensemble Spielmöglichkeiten und ästhetische Hybridformen zwischen Menschen und Puppen erforscht. „Das gesamte Bühnenbild wird dabei aus Papier bestehen“, so Greb. „Zudem freuen wir uns über unser neues Ensemblemitglied Emily Klinge.“
Am 29. November geht es mit der Premiere „Der Bär, der nicht da war“ weiter. Gespielt wird, zumindest ist es so geplant, im Jugendheim St.Barbara in Meerbeck. „Es ist ein poetisches Stück für kleine und große Leute“, erklärt Dramaturgin Viola Köster. „Eine Inszenierung voller Fantasie, Leichtigkeit und Lebenslust.“ Falls das Jugendheim als Spielort aufgrund der Coronabeschränkungen nicht in Frage käme, wären das Schloss und Schulen Ausweichspielorte.
„COVID-21“ feiert am 18. Februar 2021 seine Premiere im Schloss. Die „musikalische Impfung“ beschreibt das gesellschaftliche Leben in all seinen neuen Facetten und den Umgang mit der neuen Realität während der Coronakrise. Den Impfstoff bilden dabei bekannte und neu entdeckte Songs gegen Einsamkeit und Zukunftsangst, performt vom Ensemble des STM unter der muskalischen Leitung von Jan Lammert.

"Männer allein im Wald"

Die vierte Premiere der neuen Spielzeit findet am 15. April 2021 im Wallzentrum statt. In „Männer allein im Wald“ geht es um Männerbilder die in der Gesellschaft herrschten – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Susanne Zaun wird für ihre Inszenierung einige Männer interviewen und daraus Texte zusammenschreiben.
Wiederaufnahmen im STM-Spielplan sind unter anderem Stücke wie „Die Pest“ oder „Illuminatics“.
Und auch das Junge Schlosstheater Moers startet wieder voll durch. Unter der Leitung von Katrin Leneke und Robert Hüttinger finden mehrere Inszenierungen statt. „Und Geister gibt es doch“ lautet zum Beispiel eine Stückentwicklung rund um das Thema Vorurteile mit dem Kidsclub für Kinder von 8 bis 10 Jahren. Der Youngstersclub für Menschen von 11 bis 15 Jahren beschäftigt sich mit „36.000 Sekunden“, einem Weltuntergangsszenario mit der Frage: „Wenn du nur noch 36.000 Sekunden zu leben hättest, bevor die Welt unter geht. Was würdest du tun?“
Für Mai 2021 sind die 29. Penguin's Days geplant. „Wir sind optimistisch, dass sie auch stattfinden werden“, so Robert Hüttinger.

W-Zentrum startet auch in die neue Spielzeit

„Das W – Zentrum für urbanes Zusammenleben“ ist ein vom Schlosstheater Moers initiiertes und getragenes Projekt, das im Sommer 2019 ins Leben gerufen wurde. Die neue Spielzeit im Café Z im Wallzentrum beginnt auch hier und das schon im August. Ab dem 20. August zeigt die Fotoausstellung von Andrea Dieren verlassene Räume des Wallzentrums unter dem Namen „Verlassen – Alte Dinge neu sehen“. Ab dem 23. September beginnt die neue Lesereihe „Sociétee Fantastique – No.1: Kontaktaufnahme“ (am 21. Oktober folgt No.2: Das kosmische Grauen). Ob klassische Fantasy oder Horror - alles ist dabei. Präsentiert wird die Lesereihe von Matthias Heße, Roman Mucha und Gästen. Weitere Informationen zum gesamten Programm im W-Zentrum finden Sie unter www.dasw.de, auf Facebook unter www.facebook.com/daswmoers. Die komplette Programmübersicht sowie weitere aktuelle Infos zu den Inszenierungen sind unter www.schlosstheater-moers.de einzusehen. Der Kartenvorverkauf ist gestartet, Ruf: 02841-8834110.
Ob das Schlossfest am 13. September stattfinden kann, ist aufgrund der Coronakrise bis jetzt noch ungewiss.

Autor:

Nadine Scholtheis aus Moers

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