Kampagne „Darmgesund in Moers“ ist ein großer Erfolg
„Komma zur Vorsorge!“

Die „Darmgesund in Moers“ -Kampagne ist eine gelungene Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern Bethanien und St. Josef sowie der Praxis Dr. Purrmann. Den neuen Kampagnen-Bus präsentierten vl. Ralf H. Nennhaus,  Dr. Hans-Reiner Zachert,  Prof. Dr. Ralf Kubitz, Dr. Karen Harmsen,   Dr. Christoph Vogt und Dr. Ralf Engels.
  • Die „Darmgesund in Moers“ -Kampagne ist eine gelungene Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern Bethanien und St. Josef sowie der Praxis Dr. Purrmann. Den neuen Kampagnen-Bus präsentierten vl. Ralf H. Nennhaus, Dr. Hans-Reiner Zachert, Prof. Dr. Ralf Kubitz, Dr. Karen Harmsen, Dr. Christoph Vogt und Dr. Ralf Engels.
  • hochgeladen von Nadine Scholtheis

„Komma zur Vorsorge!“ Dieser Satz hat sich bei Bürgern aus Moers und Umgebung eingeprägt. Seit vier Monaten läuft die Gemeinschaftskampagne „Darmgesund in Moers“ der beiden Krankenhäuser Bethanien und St. Josef und der Praxis Dr. Purrmann. Und das mit großem Erfolg!
Nach 25 Veranstaltungen, die bisher stattfanden, gaben die Akteure nun Zahlen und Fakten bekannt, die sich sehen lassen können. „Das Echo war und ist super! Die Vorsorgekampagne hat gefruchtet“, freut sich Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer des St. Josef Krankenhauses, über die gelungenen Kooperationen, die „Hand in Hand“ laufen. „Seit Beginn der Kampagne haben wir einen deutlichen Anstieg an Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen von 15 Prozent. Die Praxis Purrmann konnte 350 mehr Untersuchungen in dieser Zeit verzeichnen.“
Prof. Dr. Ralf Kubitz, Chefarzt der Gastroenterologie im Krankenhaus Bethanien kann diese positiven Zahlen nur unterstützen und ergänzt: „ Auch bei uns gab es einen deutlichen Anstieg von 15 Prozent.“

10.000 Zugriffe auf die Homepage

17.000 Flyer und 2.500 Rollen Toilettenpapier mit der Aufschrift „Darmgesund in Moers“ rührten die Werbetrommel. Zudem habe es in den vier Monaten 10.000 Zugriffe auf die Internetseite www.darmgesund-in-moers.de gegeben. „Wichtig ist uns vor allem, die Menschen persönlich an unseren Ständen anzusprechen und so durch die Vorsorge das Schlimmste vermeiden zu können “, so Nennhaus.
Die Darmkrebsvorsorge kann über einen Stuhltest auf verstecktes Blut oder eine Spiegelung des Dickdarms mit einem flexiblen Gerät durchgeführt werden. „Generell sollten sich Menschen ab 50 mit dem Thema Darmkrebsvorsorge auseinandersetzen“, erklärt Dr. Christoph Vogt, Chefarzt Zentrum Innere Medizin und Leiter des Darmzentrums am St. Josef Krankenhaus. „Den Darmcheck übernimmt die Krankenkasse für Männer ab 50 (Spiegelung) und für Frauen ab 55, jedoch den Stuhltest für Frauen bereits ab 50 Jahren.“ Nehme man die Vorsorge rechtzeitig wahr, könnten Fälle, die noch gutartig sind, vorab behoben werden. Früher erkannt, heißt also meistens besser heilbar. Die Darmspiegelung bietet die Chance, bereits die Vorstufen von Krebs zu entdecken und zu entfernen, so dass daraus kein Krebs mehr entstehen kann. Ist bei einer Vorsorge Entwarnung gegeben worden, ist eine nächste Kontrolle erst in rund zehn Jahren erforderlich. Bei Problemen oder bereits festgestellten Polypen ist eine Untersuchung jedoch alle drei bis fünf Jahre erforderlich.

Neuer Kampagnen-Bus

„Risikofaktoren sind vor allem die familiäre Belastung, Darmpolypen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die Ernährung, Rauchen und Alkohol“, so Dr. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt Allgemein-und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Bethanien. Wir möchten die Menschen sensibilisieren, bevor eine Krankheit entsteht.“
Der frisch folierte Kampagnen-Linienbus ist ein echter Hingucker und ab sofort im Nahverkehr in Moers und Umgebung sowie in Duisburg im Einsatz. Die Aufschrift „Komma zur Vorsorge“ einfach unübersehbar. Nach der Kampagne ist vor der Kampagne? „Zunächst einmal nicht. Nach dem unermüdlichen Einsatz unserer Akteure wird es nach weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr erst einmal eine Pause geben. Ich danke allen Beteiligten ganz herzlich für ihr Engagement“, so Ralf H. Nennhaus. Würde das Interesse der Bevölkerung jedoch in ein bis zwei Jahren wieder sinken, könnte man durchaus über eine Fortsetzung nachdenken.

Zur Information:

Die Symptome bei Darmkrebs sind unter anderem Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, anhaltende und krampfartige Bauchschmerzen, Appetitmangel und Übelkeit, ungewollter Gewichtsverlust. „Bei Blutungen aus dem Darm sollte man immer hellhörig werden“, so Dr. Karen Harmsen, Leitende Oberärztin für Allgemein-und Viszeralchirurgie am St. Josef Krankenhaus. Und, keine Angst! Die Darmspiegelung ist absolut schmerzfrei, wie die Experten versichern.
Weitere Veranstaltungstermine von „Darmgesund in Moers“ sind: am 31. Juli um 18 Uhr im Schwimmbad DLRG-Rheurdt (ein Vortrag von Prof. Dr. Kubitz), am 7. August auf dem Wochenmarkt in Repelen, am 17. August beim Badewannrennen im Bettenkamper Meer, am 29. August um 18 Uhr in der VHS Moers (Vortrag von Dr. Renter) und beim ComedyArts Festival vom 12. bis 15. September. Eine Abschlussveranstaltung wird es Ende September geben.

Autor:

Nadine Scholtheis aus Moers

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