Geld kommt nach Haus - Bargeldservice für Senioren und Kranke

Beim Bargeldservice kommt das Geld zum Kunden nach Haus'. Foto: Sparkasse
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Für diejenigen, die es selbst nicht schaffen Geld abzuheben, bietet die Sparkasse am Niederrhein einen Bargeldservice. Dieser funktioniert ganz einfach und kommt auch sehr gut an.

Edda Reinhardt (Name geändert) nennt den Bargeldservice der Sparkasse am Niederrhein „einen Segen“. Die 75-jährige kann wegen ständiger Schmerzen in den Knien ihre Wohnung schon länger nicht mehr verlassen. Lebensmittel bekommt sie geliefert, ihre Friseurin und Fußpflegerin kommen zu ihr. Einmal im Monat lässt sich Edda Reinhardt von einem Sparkassenmitarbeiter 600 Euro bringen.

Geld auf Bestellung

Seit rund sechs Jahren liefert die Sparkasse am Niederrhein älteren oder in ihrer Mobilität behinderten Menschen Bargeld. „Wer unsicher auf den Beinen ist oder im Krankenhaus oder Pflegeheim sein muss, bleibt mit unserem Service finanziell unabhängig“, sagt Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti.
Die persönliche Zustellung des Geldes erfolgt jeweils am 5. und 20. eines jeden Monats. Fallen diese Tage auf ein Wochenende oder einen Feiertag, rückt der Termin auf den nächstfolgenden Werktag. Die Kunden melden ihre Bestellung drei Arbeitstage vor dem Auszahlungstermin telefonisch an.

Steigende Nachfrage

Ein Mitarbeiter der Hauptstelle in Moers nimmt die Bestellungen entgegen und plant die Touren. Der Blick auf die Zahlen zeigt eine steigende Nachfrage: 2013 waren es 105 Fahrten und ein Jahr später schon 163, aktuell sind es rund 200 Besuche im Jahr. Jede Lieferung kostet 4,95 Euro. Der Vorstandsvorsitzende nennt als wichtigstes Ziel seiner Sparkasse eine hohe Kundenzufriedenheit. Giovanni Malaponti: „Und das muss natürlich auch für die Kunden gelten, die wegen ihres Alters oder einer Krankheit nicht mehr zu uns kommen können.“ Edda Reinhardt weiß das sehr zu schätzen. Insbesondere dann, wenn sie mit ihren Freundinnen telefoniert, die ihr Konto nicht bei der Sparkasse am Niederrhein haben. „Manche glauben mir das gar nicht und meinen, ich machte einen Scherz“, erzählt sie beim Besuch von Sparkassenmitarbeiter Heiko Noreiks. Er und seine Kollegen bringen die gewünschten Beträge in einem eingeschweißten Spezialbeutel, dazu kommt ein Überweisungsträger, den der Empfänger bei der Auszahlung zu Hause unterschreibt.

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