Tag der Muttersprache in der Schul- und Stadtteilbibliothek Styrum

Bibliotheksleiterin Petra Sachse und Lehramtsanwärterin Hilde Schrey umgeben von den Expertenkindern Abdullah (türkisch), Nabila (arabisch), Leon (deutsch), Elyona (englisch), Azra-Nur (türkisch) und Daris (serbisch)
  • Bibliotheksleiterin Petra Sachse und Lehramtsanwärterin Hilde Schrey umgeben von den Expertenkindern Abdullah (türkisch), Nabila (arabisch), Leon (deutsch), Elyona (englisch), Azra-Nur (türkisch) und Daris (serbisch)
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Nabila möchte gerne Menschen helfen, die eine andere Sprache sprechen. Sie selbst geht in die 3. Klasse der Brüder Grimm Schule – wie auch die anderen fünf Kinder, die sich mit ihrer Deutschlehrerin Hilke Schrey in der Stadtteilbibliothek verabredet haben. Am Montag, 18. Februar, starten, wie in vielen weiteren Einrichtungen in der Stadt, hier die „Internationalen Tage der Muttersprache“ unter dem Motto „Mülheim spricht viele Sprachen“.

Bis dahin haben Nabila und ihre Klassenkameraden noch einiges zu tun. Elyona: „Wir sind hier, weil wir Leuten die Bibliothek erklären, die nicht so gut deutsch sprechen.“ Bibliotheksleiterin Petra Sachse und Lehramtsanwärterin Hilke Schrey haben sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Bibliothek – ein Ort für Alle. Die bunte Welt der Geschichten, von Kindern erzählt. Das wird Mitte Februar praktisch umgesetzt. Im Rahmen einer Fotoausstellung werden fünf besprochene Stationen der sechs kleinen „Experten“ präsentiert. Abdullah, Nabila, Leon, Elyona, Azra-Nur und Daris sprechen fünf verschiedene Sprachen.

Über einen Audiostift lassen sich die Bilder der Kinder aktivieren und geben Auskunft in der jeweiligen Muttersprache des Kindes: Arabisch, Türkisch, Englisch, Serbisch und Deutsch. Der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe gelingt also durch das Anhören von gesprochenen Erklärungen. Die Stationen befassen sich beispielsweise mit Hinweisen auf die Medienangebote, Veranstaltungen und dem Ausleihprozess. Darüber hinaus stellen die Kinder ihr Lieblingsbuch vor

Am 18. Februar sind alle 21 Kinder und Eltern der Rabenklasse eingeladen, den Rundgang auszuprobieren. Bis es soweit ist, müssen die Stifte noch von den Kindern aktiv besprochen werden. Dazu werden im Vorfeld kurze, verständliche Texte von Muttersprachlern in Zusammenarbeit mit Hilke Schrey überarbeitet.

Die Ausstellung wird auch noch nach dem 18. Februar in der Biblioethek verbleiben. Petra Sachse: „Durch den tollen Einsatz der Grundschulkinder wird der Zugang zur Bibliothek erheblich vereinfacht.“ Auch die Medienrallyes für Grundschulkinder am 19., 20. und 22. Februar widmen sich der Sprachvielfalt. Vielfalt erleben steht im Vordergrund. Grundschulkinder erleben ein Bilderbuchkino und lernen verschiedene Sprachen in Rätseln, Spielen und an Hörbeispielen kennen.

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