VHS in der MüGa
Schmierenkomödie geht weiter!

"Weg für die MBI war frei" war die Überschrift eines Beitrags in der MW am 14.12.2019. Darin wurde der Fraktionssprecher der Grünen, Herr Tim Giesbert, ausführlich zitiert. Was er da von sich gegeben hat, zeugt meines Erachtens davon, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist, eigene Betrachtungsweisen zum Thema VHS an der Bergstraße zu vertreten. Auf tumbe Art und Weise plappert er den Mist der Gefolgschaft des Herrn Mendack nach! Wieder spricht er davon, dass eine schrittweise SANIERUNG der VHS zu teuer käme. Das ist ja auch grundsätzlich richtig. Wenn man aber Geld nur einmal ausgeben kann, wie er so klug formuliert, dann kann ich eben nur den finanziellen Möglichkeiten entsprechend die Baumaßnahmen peu à peu ausführen lassen. Das hat aber den entscheidenden Vorteil, das erst mal auch noch Geld für andere dringende Maßnahmen vorhanden wäre! Rein wirtschaftlich gesehen wäre es für jeden Hausbesitzer auch günstiger, seine Immobilie in einem Rutsch renovieren zu lassen. Wenn aber die finanzielle Situation dies nicht zulässt, geht's eben nur scheibchenweise, auch wenn's letztendlich mehr kostet. Ist das denn wirklich so schwer nachvollziehbar? Aber nein, stattdessen schließt Herr Giesbert sich lieber dem populistischen Geschwätz der Ratsmehrheit an.
Schließlich unterstellt Herr Giesbert sogar den "Gruppierungen", die den Bürgerentscheid unterstütz(t)en, sie würden sich der "Übernahme der Verantwortung wie gewohnt" entziehen! Diese sogenannten Gruppierungen sind es, die sich bemühen, ihre Argumente zu belegen, indem sie immer und immer wieder fordern, man möge dem Architekten, Herrn Teich, doch endlich Zutritt in das VHS-Gebäude gewähren. In gewohnter Manier wird diese Forderung als "unverständlich" abgelehnt. Sehr viele Mülheimer haben gerade für DIESE Haltung kein Verständnis! Sie sagen sich: "Kostet doch nix, warum lässt man ihn nicht?" Viele ahnen warum. Das Ergebnis könnte dem Kämmerer und der Ratsmehrheit nicht in den Kram passen. Da unterstellt man einem international angesehenen Architekten lieber Voreingenommenheit!
Wo sieht Herr Giesbert da eine Abkehr von Unabhängigkeit und Distanz?
Ansonsten bleibt zu hoffen, dass Herr Reinhard bei seiner "Rosinenpickerei" bleiben wird. Ihm und wenigen anderen Ratsmitgliedern ist es zu verdanken, dass Mülheim nicht längst von einer kleinen Gruppe von Selbstdarstellern "regiert" wird, denen offensichtlich jeglicher Bezug zu ihrem eigentlichen Auftrag abhanden gekommen ist.
Um nochmal auf die Überschrift zurückzukommen. Sie hätte lauten müssen: "Weg für SPD, CDU......wäre frei gewesen", hätten Herr Lothar Reinhard und Herr Cevat Bicici die krumme Tour nicht durchschaut!

Autor:

Heinz-Werner Moog aus Mülheim an der Ruhr

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