ALDI Süd schafft Lebensräume für Bienen

„Ohne die Bienen wären die Obst- und Gemüseregale leer,“ so Jan Dams, Zentralmanager von ALDI Süd am Dienstag in Styrum. Zwei Bienenvölker sind mit Unterstützung des Mülheimer Imkervereins bei ALDI Süd in Styrum angesiedelt worden. Unter dem Motto „Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co“ blühen auf rund 300.000 qm ALDI-Dächern bereits Flächen mit Blumen, die Bienen mögen. 180.000 qm Blühfläche sollen in den Regionalgesellschaften in Kürze entstehen.

Jan Dams: „Wir möchten zeigen, dass jeder etwas gegen das Bienensterben machen kann.“ Ab Montag, 7. Mai, startet die Bienen-Aktion: Insgesamt werden 10.000 Samentütchen auf Anfrage über das Internet verschickt. So können Kunden ihre eigene Blumenwiese anlegen und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Parallel werden in der Aktionswoche ab dem 7. Mai Artikel verkauft, die dem Bienenschutz und der Förderung der Artenvielfalt zu Gute kommen. Bereits seit 2016 ist ALDI Süd aktiv in Sachen Bienenschutz, erfuhren die etwa 40 Interessierten rund um die Biene. Imker Reinhard Netzeband lüftete die beiden Bienenstöcke und versicherte, dass die Bienen eher auf der Flucht sind und nicht stechen. Die Königin, die nackt ist, zu finden, dauerte dann aber so lange, dass es sich die Bienen auf den ungewohnten Zuschauern gemütlich machten.

Gestochen wurden der Kameramann und der Imker - sonst aber niemand. Respekt flößte die Bienenschar aber doch ein. Matthias Wucherer, Leiter des Netzwerks Blühende Landschaften des Mellifera e.V. lobte das Engagement von ALDI Süd und denkt weiter: Man sollte auch Landwirten und Forstbetrieben einen Anreiz schaffen, Bienen mehr Nahrung an landwirtschaftlichen Flächen zu bieten. Obstbaum-Anbauer verzichten zum Beispiel aufs Mähen und lassen Wildblumen sprießen. Das alles fördert ein gesamtheitliches Ökosystem.

Jan Dams, ALDI-Manager: „Wir sind aber erst am Anfang.“ Wucherer: „Jetzt wird sich der Übergang von Theorie und Praxis zeigen.“ Der Bienen-Fachmann will auf alle Fälle die Landwirte mit ins Boot holen. Imker Reinhard Netzeband sieht die Entwicklung in Richtung Bienenschutz auf dem richtigen Weg. In den Städten gibt es mittlerweile genügend private Imker. Aber auch Kindergärten oder Schulen sollten auf das Thema aufmerksam machen. „Jeder kann etwas tun,“ meint auch er.

Aldi Süd bietet daher in der Aktionswoche bienenfreundliche Beetpflanzen, Insektenhotels für Garten oder Balkon oder Kinderbücher zum Thema an. 5 Cent pro Tüte Frucht- oder Kräuterbonbons gehen darüber hinaus an Bienenschutzprojekte des BUNDs.Über das Internet können 30 Tablets inklusive des Bestsellers „Die Geschichte der Bienen“ gewonnen werden. Infos dazu unter: mehr-als-honig.de. 

Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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