Ein Kommentar: Sympathien der Pressekollegen für oder gegen den Bahnstreik

Ab Donnerstag ist es wieder soweit. Diesmal für vier Tage. Der Bahnverkehr ruht und die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) beweist die Macht der Wenigen über die Vielen.

Was mich als Bahnfahrer trotz aller Sympathie für die Lohnwünsche der Lokführer und einen gemeinsamen Tarifabschluss mit den Zugführern besonders ärgert, ist die Arbeit vieler meiner Kollegen. Trotz der Verpflichtung zur Objektivität merkt man vielen Berichten die Sympathie oder Antipathie der Schreiber für die oder gegen die GDL an. Da ist entweder von „unakzeptablen Angeboten seitens der Deutschen Bahn die Rede“ (Fokus) oder von „perfider Ausnutzung ihrer Machtposition“ (Bild). Meinung darf sein, muss sogar sein. Doch sie gehört in einen Kommentar. Und das vergisst der ein oder andere Kollege gerade. Das ist schade, denn der doppelt Leidtragende ist der Zeitung lesende Bahnfahrer. Und der ist gebeutelt genug.

Mehr zum Thema:
Mehr über den Bahnstreik lesen Sie hier.

Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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