1012 Teilnehmer beim 24. Ruhrauenlauf

Foto: Joshua Belack
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Obwohl der Termin noch in den Sommerferien lag und der Himmel sich ein ums andere Mal dunkel färbte, hat sich auch die 24. Auflage des RWW-Ruhrauenlaufs zum gewohnten Fest für Sportler und Familien entwickelt. Mit 1012 Teilnehmern wurde die vierstellige Marke knapp erreicht. Beim Hauptlauf über zehn Kilometer landeten zwei Marokkaner ganz vorne.

Abaid Ezzamzami und Noureddine Mansouri waren schon im vergangenen Jahr auf den Plätzen drei und vier gelandet, diesmal machten sie den Sieg unter sich aus. Der etwas jüngere Ezzamzami hatte auf der letzten Runde das bessere Ende für sich und lief als Erster über die Ziellinie, sein Vereinskollege vom TuS Köln rechtsrheinisch folgte dicht dahinter. Dritter wurde der ehemalige Styrumer und jetzige Wattenscheider Biemnet Kfle.

Besonders spannend war diesmal der Wettbewerb der Frauen, da er mit einigen starken Läuferinnen besetzt war. Am Ende blieben fünf von ihnen unter 40 Minuten. Am schnellsten war eine 16-Jährige: Sonja Vernikov von Alemannia Aachen. Sie war zum ersten Mal beim Ruhrauenlauf dabei und setzte sich gleich an die Spitze - und das mit neuer Bestzeit von 36:49 Minuten. Nur vier Männer waren schneller. Hinter ihr folgten Annika Vössing vom LAV Oberhausen, die mehrfache Siegerin Chrisl Dörschel von der SG Wenden sowie als beste Mülheimerin Lisa Devits von Triathlon Mülheim.

Trotz des zweitweise dunklen Himmels blieb es bis auf zwei Mini-Schauer trocken. Optimales Wetter also für die Läuferinnen und Läufer. Vor allem bei den Kleinsten war der Andrang besonders groß. In bunten Outfits oder teilweise sogar geschminkt gingen sie auf die Strecke. Die zeitliche Verlegung in den Nachmittag hatte sich offenbar bezahlt gemacht. Eine gesamte Verlegung auf einen Termin außerhalb der Sommerferien kam allerdings nie in Frage. "Wir haben immer den letzten Samstag im August, das ist Tradition", erklärt Dirk Winkelmann, der Vorsitzende des TSV Viktoria. Er war mit der Veranstaltung rundum zufrieden. "Es ist wichtig, dass sich keiner verletzt hat und dass auch sonst keine gesundheitlichen Probleme aufgetreten sind", so der TSV-Chef.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit einigen Jahren der sogenannte Vierbeinlauf, der entweder mit dem Kinderwagen oder mit dem Hund absolviert werden kann. Mittlerweile werden in dieser Disziplin bereits erstaunliche Zeiten erzielt. Heinz van Dongen etwa lief mit seinem Hund über die 5-km-Distanz 17:39 Minuten. In der Kinderwagen-Kategorie war Matthias Horn vom DJK-VfR Saarn in 19:39 Minuten der Schnellste.

Im kommenden Jahr feiert der Ruhrauenlauf ein Jubiläum, dann findet er zum 25. Mal statt.

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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