Reingehört: Percival „Killing Butterflies“
Der Duke und der Bär

Was haben der Musiker Percival und Käpt’n Blaubär gemeinsam? Beide waren 2012 im Rahmen eines Aktionstages Stargast auf dem Düsseldorfer Flughafen - und ich war dabei, zusammen mit meinem damals noch kleinen Sohn. Der Kleine war von Käpt’n Blaubär begeistert, aber um den Käpt’n soll es hier nicht gehen.

Ja, ich gestehe: Ich habe damals Voice of Germany geschaut. Und einer der Kandidaten war herausragend: Percival Duke. Mit rauer, einprägsamer Stimme und einer Bühnenpräsenz irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Mit großer Klappe, aber eben auch mit besonderem Talent. Als Percival dann aus mir unerfindlichen Gründen rausflog, war Voice of Germany für mich vorbei.

Kurz danach also die Show am Flughafen. Percival war grandios, weil rau und ungefiltert. Ebenso auf den unplugged-Videos, die es bei YouTube gab. Danach hörte man eine Zeit nichts von ihm; eine CD braucht halt ihre Zeit. Aber als ich damals dann den ersten neuen Song hörte, war ich eher enttäuscht: das Wilde, Raue war irgendwie weg. Glattgebügelt durch Studiotechnik.

Jetzt ist Percival wieder da, und zwar mit Wucht. „Killing Butterflies ist rockig und dreckig geworden; so, wie ich es damals schon erwartet hätte. Und seine große Klappe sowie den unbändigen Willen, das zu sagen, was er denkt und so zu sein, wie er sein möchte, hat er auch nicht verloren. Das zeigen nicht nur seine Facebook-Posts, sondern auch Songs wie „Little Finger“, die man mühelos auf Donald Trump beziehen kann.

Die Songs der neuen CD haben zwar weniger Ohrwurm-Potential, sondern sind eher „grower“, aber wer geradlinigen Rock mag, der oft direkt auf die Zwölf geht, ohne brutal zu sein, sollte unbedingt mal reinhören.

Autor:

Gers Hülsmann aus Oberhausen

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