Reformierung des Bundeskleuingartengesetzes
VDGN - Treffen in Schwelm

Am 10. Oktober trafen sich die Kleingartenverbände und Vereine aus Nordrhein-Westfalen und Hamburg zur Beratung mit dem VDGN ( Verband deutscher Grundstücksbesitzer ) in Schwelm.

Eröffnet wurde die Tagung durch den neuen VDGN Präsidenten Christian Gräff. Gräff ist seit 2016 Mitglied im Abgeordnetenhaus in Berlin und seit dem 14.Juni 2020 Präsident des VDGN.

Nach dem Bericht über Schwerpunkte der Tätigkeit des VDGN im letzten halben Jahr tauschte man sich zur Entwicklung und zu Problemen im Kleingartenwesen aus.

Schwerpunkt der Tagung war jedoch die Diskussion über eine Reform / Modernisierung des Bundeskleingartengesetzes.

Der Verband deutscher Grundstücksnutzer unterstützt den Vorschlag des Umweltministers von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus ( SPD ), das Kleingartenwesen in Deutschland familien- und seniorenfreundlicher zu gestalten.

Nach fast 40 Jahren muss das Bundeskleingartengesetz reformiert werden um Recht und Realität in Einklang zu bringen. So findet z.B. die Bedeutung von Kleingärten als Ökosystem und "grüne Lunge" in Ballungsgebieten im Gesetz bisher keine Grundlage.

Der VDGN hat daher zur Novellierung des Bundeskleingartengesetzes eine Anhörung am 18.10.2019 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin angesetzt.
Auf Grundlage der Ergebnisse wird der VDGN einen Gesetzentwurf erarbeiten und in die Diskussion einbringen.

Für NRW und Hamburg sprach Heinz Binder, vom Kreisverband der Kleingärtner Oberhausen e.V.  über die derzeitige Situation. Sein Vortrag lautete: Welche Steine müssen aus dem Weg geräumt werden, um unseren Zielen näher zu kommen die Anlagen an das Freizeitverhalten unserer Gesellschaft anzupassen ohne den Charakter einer Kleingartenanlage zu verlieren.

Über eine Millionen Kleingärtner warten auf Veränderungen.
Man kann gespannt sein.

Autor:

Andreas Brück aus Oberhausen

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