Feier im Ebertbad
150 Jahre TC69

Keine Sorge um den Turnnachwuchs beim KTTO im TC69.
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  • Keine Sorge um den Turnnachwuchs beim KTTO im TC69.
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Gelungene Feier: Der TC69 Sterkrade ist einer der ältesten und einer der größten Vereine Oberhausens, mit 19 verschiedenen Sportarten ist er die Nummer Eins im Oberhausener Breitensport. Am vergangenen Freitag feierte der Verein mit zahlreichen Gästen seinen 150. Geburtstag im Ebertbad.

Als Moderator führte Sydnee Ingendorn gewohnt wortgewandt durch das Programm, zu dessen Beginn der 1. Vorsitzende Peter Räkow einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte gab mit allen Namen, Abspaltungen und Wiedervereinigungen. Räkow durfte besonders langjährige Mitglieder und Übungsleiter begrüßen und konnte zudem aufzeigen, wie sich der Verein auch mit seinen verschiedenen Sportstätten prächtig entwickelt hat.

Angebote für Kinder und Jugendliche

Für die Stadt Oberhausen hob Sportdezernent Frank Motschull unter anderem die soziale Komponente hervor, wie wichtig der Sport für die Entwicklung der Gesellschaft ist und insbesondere als Angebot für Jugendliche.
Für den Stadtsportbund sprach dessen Präsident Manfred Gregorius nicht nur viel Lob für die Vereinsarbeit aus. Er durfte auch Peter Räkow mit der Goldenen Ehrennadel des SSB auszeichnen für dessen unermüdlichen Einsatz für den TC69, an dessen Spitze der ehemalige Tauchlehrer nun schon seit 2001 steht.

Ehrennadel für Peter Räkow

Sydnee Ingendorn und die Gäste im Ebertbad erfuhren dann von Kanu-Weltmeister Lukas Reuschenbach, dass auch er beinahe beim Fußball gelandet wäre und dem Wasser zunächst nicht so zugetan war. Obwohl er mit dem bisherigen Saisonverlauf noch nicht ganz zufrieden ist, ist der Fokus des 25-Jährigen natürlich auf die Olympiade 2020 in Tokyo ausgerichtet. Ein Oberhausener Olympiasieger, träumen ist erlaubt.
Schließlich durfte der Moderator ein nicht alltägliches Interview führen- eines mit seinem Vater. Der Junior, heute Cheftrainer der Herren-Turnabteilung des KTTO im TC69, versuchte dem Senior, „Turnpapst“ Siegfried Ingendorn zu entlocken, wie lange er noch angesichts seiner 85 Jahre täglich in der Turnhalle stehen wolle. Der antwortete, dass er dort eigentlich sterben wolle und man da auch seine Asche verstreuen könne. Wer ihn etwas kennt, der weiß, dass der ehemalige Berufsakrobat das durchaus ernst meint. Ein Mann, der das Turnen wie kaum ein Zweiter verinnerlicht hat. Das mit der Asche hat aber ganz offensichtlich noch viel Zeit.
Das alles wurde immer wieder mit tollen Darbietungen unterbrochen, unter anderem unterhielt der Oberhausener Kabarettist Mathias Reuter die Besucher. Die jungen Damen zeigten ihr turnerisches Talent in einer stimmungsvollen Show, ebenso begeisterte die Zirkusschule Artistico des TC69 die Zuschauer. Höhepunkt und Abschluss des Programms war natürlich die Show der Turn-Herren, die unlängst zum wiederholten Male Oberligameister wurden. Das Ebertbad war aus dem Häuschen.

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