70 Jahre nach der Erklärung ein Grund zum Feiern, aber kein Grund zum Ausruhen
70 Jahre Menschenrechte - Recklinghausen

12.12.2018 - Bürgerhaus Süd - Recklinghausen
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„Wer, wenn nicht wir – wir sind mehr“

Recklinghäuser Aktionstage zum 70. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Bei der Eröffnung der Ruhrfestspiele im vergangenen Mai hatten sich im Rahmen des Kulturvolksfest am 1. Mai über zwanzig Initiativen, Vereine und Institutionen zusammengetan und über die besonderen Rechte für Kinder informiert, unter dem gemeinsamen Slogan: Meine Hand für Kinderrechte. Diese Zusammenarbeit für Menschenrechte wurde durch das Jahr mit unterschiedlichen Aktionen und Akteur*innen weitergeführt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Menschenrechte haben die Käthe-Kollwitz-Schule Recklinghausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen zusammen mit zahlreichen weiteren Partnern die Menschenrechte mit zwei Aktionstagen gewürdigt. Unterstützt wurde die Aktion durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Zusammen mit Amnesty International Kreis Recklinghausen, Asylkreis Haltern am See, Attac Recklinghausen, Caritasverband Recklinghausen, „Meine Hand für…“ (Bündnis Menschenrechte), Freizeitstätte Auguststraße, Recklinghäuser Bündnis „umfairteilen“, Südpol, UNICEF AG Recklinghausen und ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet haben die Käthe-Kollwitz-Schule Recklinghausen und die Ruhrfestspiele zwei Tage geplant, um einerseits den Jahrestag der Menschenrechte zu feiern und andererseits darauf aufmerksam machen, dass es auch heute, 70 Jahre nach der Erklärung, keinen Grund zum Ausruhen gibt.

Am Montag, 10. Dezember fand eine öffentliche Feier der 70 Jahre Menschenrechte in der Käthe-Kollwitz-Schule statt.

Am Mittwoch, folgte ab 17:00 Uhr im Bürgerhaus Süd der zweite Aktionstag. Stände verschiedener Initiativen luden zum Informieren und Austauschen ein.

Um 18:00 Uhr folgte im großen Saal des Bürgerhauses Süd eine Diskussionsveranstaltung unter dem Motto #GuteGespräche

Teilnehmer*innen waren:

- Ali Can, bekannt durch seine „Hotline für besorgte Bürger“ und die Aktion #MeTwo
- Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele Recklinghausen
- Selen Kara, deutsch-türkische Regisseurin
- Wolfgang Grenz, ehemaliger Generalsekretär von Amnesty International, Deutsche Sektion

Es moderierte Kübra Sekin, bekannt als Moderatorin für die Aktion Mensch und durch zahlreiche Reportagen für ZDF und WDR.
Im Anschluss präsentierten Künstler*innen aus der Theaterproduktion „Istanbul“, den Selen Kara 2017/2018 am Schauspielhaus Bochum unter der damaligen Intendanz von Olaf Kröck entwickelt und inszeniert hat, Lieder der bekannten türkischen Sängerin Sezen Aksu. Zum Abschluss des Aktionstages ludt der Musiker Axel Christian Schullz, der 2009 die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ vertont hat, zum gemeinsamen Singen ein.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten der beiden Aktionstage war kostenfrei.

Autor:

Marita Arndt aus Recklinghausen

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