Grippezeit
Apotheken raten zur Grippeschutzimpfung

Apotheker Hermes zur Grippeimpfung: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor einer schweren Influenza-Erkrankung, sondern vermeidet auch andere anzustecken. Das ist in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen besonders wichtig.“ Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf-Ingo Lammert
  • Apotheker Hermes zur Grippeimpfung: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor einer schweren Influenza-Erkrankung, sondern vermeidet auch andere anzustecken. Das ist in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen besonders wichtig.“ Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf-Ingo Lammert
  • hochgeladen von Carolin Plachetka

Das Herbstwetter ist ein sicherer Indikator: „Nun wird es höchste Zeit, sich beim Hausarzt gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen“, rät Apotheker Johannes Hermes, Sprecher der Apothekerschaft im Südkreis Unna.

Bergkamen. Gerade für Risiko-Gruppen ist die Impfung mitunter lebenswichtig: „Im vergangenen Winter sind mehr als 1.600 Menschen in Deutschland an der Grippe gestorben, jeder fünfte Infizierte musste laut Robert-Koch-Institut im Krankenhaus behandelt werden“, so Hermes.
In diesem Jahr haben Risiko-Gruppen Anspruch auf den empfohlenen Vierfach-Impfstoff: Dazu zählen unter anderem Personen ab 60 Jahren, Schwangere und medizinisches Personal, erklärt Hermes. „Der Vierfach-Impfstoff wirkt gegen die vier Haupttypen von Grippeviren.“
Der „kleine Pieks“ in den Oberarm ist nicht nur für Senioren bedeutsam. Häufig werden Kinder mit Atemwegserkrankungen wie Asthma bei den Impfungen vergessen. Dabei ist die Impfung für chronisch kranke Menschen in jedem Alter sinnvoll. Auch für Angehörige medizinischer Berufe und alle, die im Kontakt mit vielen Menschen stehen – beispielsweise Lehrer oder Erzieher – kann eine Impfung sinnvoll sein, so Apotheker Hermes: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor einer schweren Influenza-Erkrankung, sondern vermeidet auch andere anzustecken. Das ist in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen besonders wichtig.“
Weil sich der Erreger von Jahr zu Jahr ändert, sollte die Schutzimpfung alle Jahre wieder im Herbst wiederholt werden. „Die Impfung kann die Erkrankung nicht in jedem Fall verhindern. Sie trägt aber gerade bei Älteren dazu bei, die Komplikationen und den Schweregrad der Grippe zu verringern“, so Hermes. Typische Symptome der Grippe sind plötzliches hohes Fieber über 39 Grad, Schüttelfrost, trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und ein allgemeines schweres Krankheitsgefühl. Im Gegensatz zur einfachen Erkältung, dem grippalen Infekt, treten Schnupfen und Heiserkeit nur selten auf. Ausführliche Informationen rund um die Grippeimpfung gibt’s vom pharmazeutischen Personal in den Apotheken vor Ort.

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