Der Kreis Unna: Hohe Lebensqualität und starker Wirtschaftsstandort

Einen neuen Blick auf Entwicklungen und Informationen über den Kreis Unna bietet ein neues Buch des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). In "Kreis Unna" präsentiert die Geographische Kommission für Westfalen des LWL das Kreisgebiet sowie die zehn zum Kreis gehörenden Städte und Gemeinden auf 440 Seiten mit 202 Fotos, 144 Abbildungen, 52 Infokästen, 22 Karten und 16 Tabellen.

Das Buch ist der 15. Band der Reihe "Städte und Gemeinden in Westfalen". LWL-Direktor Matthias Löb überreichte die ersten, noch druckfrischen Exemplare des Werkes im Kreishaus Unna gemeinsam mit Vertretern der Kommission an die Bürgermeister und Vertreter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die anwesenden Autoren. "Das Buch ist für interessierte Menschen erarbeitet worden, die wir neugierig auf Westfalen-Lippe machen wollen - insbesondere auf den Teil, der den Kreis Unna ausmacht. Einheimische finden hier ebenso Überraschendes wie Fremde, Bürger können sich genauso informieren wie Politiker", sagte Löb.

Zehn Autorinnen haben ehrenamtlich an diesem Band mitgewirkt und ihm die geographische Perspektive verliehen. Der Bedeutungswandel vom Gastarbeiter zum Gewerbetreibenden mit Migrationshintergrund in Bergkamen ist ebenso Thema wie das zweitgrößte Quellgebiet in NRW, das in Unna liegt. Ziel des Bandes ist es, eine Verknüpfung herzustellen zwischen landeskundlich-geographischen Informationen mit ihrem eher exakt beschreibenden Charakter und der Frage, wie die Menschen Veränderungen im Raum wahrnehmen und bewerten.

"Die Menschen haben den Bereich des Kreises Unna mehrfach stark verändert: Wegen des guten Bodens und der geringen Höhenunterschiede, wurde der Raum früh und kontinuierlich landwirtschaftlich genutzt", so Prof. Dr. Karl-Heinz Otto, Vorsitzender der Geographischen Kommission. "Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert hat der Kreis Unna wie das gesamte Ruhrgebiet weitreichende Veränderungen erfahren und einen Transformationsprozess durchlaufen. Das hatte wiederum Auswirkung auf die Landwirtschaft, denn durch die rasante Zunahme von Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten sowie der Verkehrsinfrastruktur, wie Straßen und Schienen, wurde viel offene Landschaft bebaut."

Autor:

Lokalkompass Unna/Holzwickede aus Unna

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