Bergischer Geschichtsverein stellt neues Jahresprogramm vor

Die Mitglieder des Geschichtsvereins befassten sich auf der Jahreshauptversammlung mit dem neuen Jahresprogramm.
  • Die Mitglieder des Geschichtsvereins befassten sich auf der Jahreshauptversammlung mit dem neuen Jahresprogramm.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Bei der kürzlich stattfindenden Jahreshauptversammlung stellte der Geschichtsverein sein neues Jahresprogramm vor. Neben Lokal- und Regionalgeschichte enthält es auch Veranstaltungen und Fahrten zu Themen aus der rheinischen und der allgemeinen Geschichte, aus Kunst, Musik und Literatur.
Unter anderem wird der bekannte ARD-Fernsehkorrespondent und Chefreporter Friedhelm Brebeck in seine Heimatstadt Velbert kommen und über das Ende von Titos Jugoslawien vor 20 Jahren sprechen. Mit dem Besuch des 600 Jahre alten Stüppershofes im nahen Richrath erfährt man außerdem nicht nur etwas über die Geschichte dieses sanierten Fachwerkbaues, sondern auch, was traditionelles Bauen im Rahmen des Denkmalschutzes bedeutet. Der Stadtarchivar öffnet wieder einmal seine Kiste mit lokalen, filmischen Quellen.
Das neue Jahresprogramm bietet auch zwei regionalhistorische Fahrten an. Es wird die Ausstellung „Krupp – Fotographien aus zwei Jahrhunderten“ in der Villa Hügel besucht und die Margarethenhöhe erkundet. Wegen der großen Nachfrage wiederholt der Geschichtsverein den Besuch des neuen Ruhrmuseums auf der Zeche Zollverein in Essen. Als Angebot aus der Kunst- und Architekturgeschichte besucht der Geschichtsverein auch das neu gestaltete Folkwangmuseum. Und im November führt Klaus Saeger zu Kirchen mit Orgeln berühmter Meister ins Bergische Land, wo die Teilnehmer Orgelmusik live, kombiniert mit einer kleinen Orgelkunde erleben können. In Bonn, als rheinischer Tupfen, lockt die Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Trauma.“ Die viertägige Studienfahrt 2011 führt ins geschichtsträchtige Thüringen. Hier erwartet die Teilnehmer viel Wissenswertes über Bach, Goethe, Luther, Schiller und auch etwas über die DDR-Geschichte.
Die Hauptversammlung bestätigte auf ihrer Sitzung ihren ersten Vorsitzenden Werner Fischer-Feldsee und wählte neue Mitglieder des engeren und des erweiterten Vorstands. Am Donnerstag, 17. März, beginnt der Geschichtsverein sein Jahresprogramm mit dem Vortrag des neuen zweiten Vorsitzenden Dr. Ulrich Morgenroth „Technologietransfer zwischen Orient und Okzident“, der die Rolle der Länder des Islam als Bewahrer der hochentwickelten Antike thematisiert. Beginn ist um 19 Uhr im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum.
Mitte März gibt der Geschichtsverein ein neues Buch heraus: „Nichts verschweigen – konkret reden“ mit zwei Beiträgen: „Leben und Sterben der Velberter Juden“ von Eduard Neumer und „Biographische Skizzen der Shoah aus Heiligenhaus, Langenberg, Neviges, Velbert, Wülfrath “ von Frank Overhoff. In diesem Buch geht es vornehmlich um die Opfer des nationalsozialistischen Antisemitismus im lokalen Umfeld.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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