Wattenscheider Torwart-Legende "Manni" Behrendt wird 70
"Fußball hält mich jung"

Manni Behrendt: Engagiert an der Seitenlinie wie eh und je. Foto: Peter Mohr
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Er ist in Wattenscheid bekannt wie ein „bunter Hund“ , denn auch nach seiner aktiven Profikarriere bei der SGW waren die heimischen Sportanlagen sein zweites Zuhause. Die Rede ist von Manfred Behrendt, der am Freitag seinen 70. Geburtstag feiert.

Der Fußball steht für den langjährigen Profi-Torwart immer noch im Mittelpunkt. Von einem gesundheitlichen Rückschlag, den er vor zwei Jahren ausgerechnet beim Fitness-Training erlitt, hat er sich schnell wieder erholt. Eiserne Disziplin und positive Lebenseinstellung haben „Manni“ schnell wieder zurück auf den geliebten Fußballplatz gebracht.
Nach seiner Laufbahn bei der SGW, für die er über 250-mal in der 2. Bundesliga zwischen den Pfosten stand, war er als Trainer und Torwarttrainer u.a. in Oberhausen, Essen, Münster und Velbert aktiv, aber auch bei vielen Wattenscheider Vereinen.
Als sich vor ziemlich genau einem Jahr Landesligist DJK Wattenscheid in einer sportlichen Talfahrt befand und Tibor Bali als Trainer zurückgetreten war, trat der DJK-Vorstand an Behrendt heran, der in der Jugendabteilung der DJK bereits tätig war. Mit damals 68 Jahren sagte der „Lange“ zu und schaffte die sportliche Wende am Stadtgarten, wo er jetzt als Coach in die zweite Saison geht – mit ungebrochener Leidenschaft und Begeisterung – nach wie vor ein „Fußballverrückter“ im positiven Sinn.
In der letzten Woche „gönnte“ er sich ein paar Tage Urlaub mit seiner Frau an der Nordsee. Aber eben nur ein paar Tage, weil am letzten Wochenende das Ortsderby zwischen seiner DJK und seinem Ex-Verein SW 08 stattfand. Und da konnte „Manni“ an der Bande nicht fehlen.
„Fitness ist für mich eine Art Lebensgefühl“, bekennt der langjährige Profi. Immer noch gertenschlank, und jeden Tag irgendwie sportlich aktiv. Seine nun 70 Jahre sieht man ihm wahrlich nicht an. „Ich habe wohl auch ganz gute Gene“, scherzt der Jubilar.
„Selbstdisziplin ist alles, man muss sich auch selbst anstacheln können, denn Bequemlichkeit ist der größte Feind“, erklärt das vom Fußballvirus dauerinfizierte Wattenscheider Urgestein, das zwölf Jahre zum Profikader der SG Wattenscheid 09 gehörte.
Auf eine ausgewogene Ernährung (abends nur leichte Sachen) achtet Behrendt seit Jahren. Die Waage hat er immer noch regelmäßig fest im Blick. „Selbstverständlich spielt auch eine gewisse Eitelkeit dabei eine gewisse Rolle“, gibt der langjährige Steilmann-Angestellte offen zu.
Auf einen weiteren positiven Nebeneffekt seiner Trainertätigkeit weist der „Lange“ zusätzlich hin: „Der ständige Umgang mit jungen Leuten hält auch im Kopf jung.“
Was er sich wünscht? „Gesundheit und am Sonntag drei Punkte in Hilbeck!“

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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