Viel geleistet für das Ansehen von Wattenscheid
Günter Ritter gestorben

Er hat die großen Wattenscheider Zeiten entscheidend mitgeprägt – im Fußball wie in der Wirtschaft. In der Nacht zu Donnerstag ist Günter Ritter im Alter von 87 Jahren gestorben.

Günter Ritter stand immer für Zuverlässigkeit und Solidität. Flotte Sprüche waren nicht seine Sache, eher das Gegenteil. Sowohl in seiner Funktion als Vorsitzender der SG Wattenscheid 09 als auch als Prokurist im Steilmann-Konzern haftete Ritter immer ein wenig das Attribut des „Zauderers“ an. Dahinter steckte aber die Weitsicht eines erfahrenen Kaufmanns. Unvergessen sein Satz aus seiner Vorstandszeit bei der SGW: „Ich kann jede Mark nur einmal ausgeben.“
Er führte die 09er zu Erstligazeiten und musste sich am Ende der Querelen mit Britta Steilmann erwehren, er erlebte die Hochzeit des Textilgiganten aus der Feldstraße. Und in beiden Funktionen hat der gebürtige Emsländer, der einst als Co-Trainer von Hubert Schieth in den späten 1960er Jahren den Weg zur Lohrheide gefunden hatte, Großes für Wattenscheid geleistet.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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