Landesliga: „Rothosen“ schon am rettenden Ufer

Thomas Baron: Mit dem SV Höntrop zu 99 Prozent gerettet. FOTO: Peter Mohr
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Das hat es lange nicht mehr gegeben. Alle drei Wattenscheider Landesligisten fuhren am Sonntag Siege ein - zumindest der Eppendorfer Erfolg war eine Überraschung.

„Aber absolut verdient“, wie Eppendorfs Coach Frank Kirchner nach dem 4:2-Heimerfolg gegen Hombruch unterstrich. Ohne Druck zeigten die SW-Kicker, dass sie fußballerisch durchaus mithalten können und fuhren trotz eines Rückstandes ihren vierten Saisonsieg ein - den erster „Dreier“ des Jahres 2012. Nach einer halben Stunde hatte Routinier Afrim Ala mit einem Distanzschuss ausgleichen können. Kurz nach Wiederbeginn traf Ala dann zum zweiten Mal - diesmal vom Elfmeterpunkt nach vorangegangenem Foul an Cihan Tasbas. Bis zur 70. Minute bauten Dennis Sickel und David Lysek die Führung sogar noch aus.

3. Sieg in Folge
Den dritten Sieg in Folge fuhr der SV Höntrop mit dem 2:1 am Weitmarer Waldschlösschen ein. Damit sind die „Rothosen“ (Trainer "Poppi" Baron sieht dies noch anders) so gut wie sie sicher auch im nächsten Jahr in der Landesliga vertreten.
Nach Vorarbeit von Tom Zander und Tim Hülsebusch brachte Christian Baron nach 20 Minuten den SVH auf die Siegerstraße. Es war das fünfte Baron-Tor in Folge für die Höntroper. Direkt nach dem Pausentee stellte Tim Hülsebusch seinen Torriecher beim 2:0 unter Beweis.

Erlösung durch Kuntz
Die Überlegenheit des Tabellenführers SW Wattenscheid 08 war erheblich größer als es der 1:0-Endstand vermuten lässt. Gegner Fortuna Herne hatte an der Dickebankstraße lediglich eine gute Torchance - nach einer halben Stunde. Auf der anderen Seiten wurde mit hohem Tempo Richtung Herner Tor gespielt, so dass Trainer Bayram Kollu voll des Lobes war. Lediglich mit der Chancenverwertung konnte der SW-Coach nicht zufrieden sein.
Nico Buckmaier, Ali Vural, René Giertulla und Paul Helfer schossen in aussichtsreichen Positionen alle samt nur „Fahrkarten“. In der 50. Minute blieb es Charly Kuntz vorbehalten, den verdienten Sieg „einzutüten“. Kevin Reiser, der auf der rechten Außenbahn stark aufspielte, hatte die Vorbereitung geliefert.

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