Oberliga: Nach 09-Sieg oben alles unverändert

Kevin Brümmer (rechts) sah beim Sieg gegen Ennepetal die rote Karte. FOTO: Peter Mohr
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Aus dem Spitzentrio der Oberliga Westfalen hat sich keine Mannschaft eine Blöße gegeben. Die SG Wattenscheid 09 siegte im Lohrheidestadion mit 3:1 gegen den TuS Ennepetal. Überschattet wurde der Heimerfolg durch die rote Karte gegen Kevin Brümmer.

Da die Konkurrenz aus Erndtebrück und Lippstadt ebenfalls Siege einfuhr, geht der Krimi-Dreikampf an der Spitze weiter. Die gut 500 Besucher bekamen in der Lohrheide ein flottes Spiel zu sehen, das zunächst auch ganz nach dem Gusto der meisten Zuschauer verlief. Leon Enzmann hatte die 09er in der 28. Minute mit seinem 11. Saisontor in Abstaubermanier in Führung gebracht, nachdem zuvor Seyit Ersoy am TuS-Keeper gescheitert war.
“Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten aber früh unsere Chancen, dann wurde unser Spiel etwas fahrig“, analysierte 09-Trainer André Pawlak nach der Partie und meinte damit wohl auch den Ennepetaler Ausgleichstreffer durch den in Wattenscheid wohnhaften Kai Strohmann.
Es kam für die Hausherren noch „dicker“, denn drei Minuten nach Wiederbeginn wurde Kevin Brümmer nach einer Notbremse von Schiedsrichter Rott mit der roten Karte vorzeitig in die Kabine geschickt. Beim anschließenden Freistoß verhinderte Lukas Fronczyk mit einer tollen Parade die mögliche Gästeführung. Doch Zajas und Co zeigten eine Riesenmoral und verdienten sich ein Sonderlob ihres Coaches: „Wir haben das Spiel aber auch in Unterzahl gut im Griff gehabt, hatten sogar gute Möglichkeiten nach vorne. Das ist ein Zeichen, dass die Truppe absolut intakt ist. Die Jungs halten wirklich zusammen wie Pech und Schwefel.“
Trotzdem war an der Lohrheide jede Menge Geduld gefragt. Erst in der 83. Minute schlug das Pendel zugunsten der Hausherren aus. Niklas Andersen war im Strafraum gefoult worden, und „Sherry“ Sarisoy behielt vom „Punkt“ kühlen Kopf. In der Nachspielzeit schloss Lukas Lenz einen der vielen Konter zum 3:1-Endstand ab. „Es darf keiner von uns erwarten, dass die verbleibenden elf Spiele ein Spaziergang werden. Das wird jede Woche so eine Arbeit wie heute. Und wenn wir diese Aufgaben annehmen, werden wir auch am Ende oben dabei sein”, blickt Coach Pawlak bereits weiter voraus.

Fronczyk, Rathmann, Thamm, Andersen, Brümmer, Zajas, Grembowietz (49. Lehmann), Enzmann (75. Lenz), Sarisoy, Trisic (46. Buckmaier), Ersoy

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