SGW: Konkurrenzkampf wächst

Der gelb-gesperrte Mael Corboz (Mitte) muss ersetzt werden. Foto: Peter Mohr
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Auch am Samstag um 14 Uhr geht die SG Wattenscheid 09 als Favorit ins Spiel - beim Tabellenvorletzten TV Herkenrath in Bergisch Gladbach.

Wie schwierig Partien gegen die "Kellerkinder" verlaufen können, hat die Truppe von Trainer Farat Toku allerdings in den Begegnungen gegen Kaan-Marienborn und die Zweitvertretung des 1. FC Köln in jüngster Vergangenheit erfahren müssen.
"Das ist eine ganz quirlige und spielstarke Mannschaft", so Tokus Urteil über den Aufsteiger, der anders als viele Liga-Neulinge sein Heil nicht in der Defensive sucht.
Der TV Herkenrath steht in der Liga bisher für einen hohen Unterhaltungswert. 52 Tore sind in den Partien mit Beteiligung des TVH gefallen. Dem stehen lediglich 21 Treffer bei den Spielen der 09er gegenüber.
Unterschiedlicher können Kontrahenten kaum sein. Während die Hausherren bisher für einen Aufsteiger stolze 20 Treffer erzielten, ist bei der SGW die Defensive mit nur zehn Gegentoren das Prunkstück.
Mit Lars Lokotsch (zuvor zwei Jahre beim Bonner SC) hat Aufsteiger TV Herkenrath einen überdurchschnittlichen "Knipser" in seinen Reihen. Der 22-Jährige traf bereits sechsmal, damit einmal mehr als 09-Kapitän Nico Buckmaier.
"Vorne müssen wir einfach effektiver werden", so die Forderung des 09-Trainers, der sich in dieser Woche über den wachsenden Konkurrenzkampf im Training gefreut hat. Cellou Diallo, Adrian Schneider und Nicolas Abdat sind wieder voll eingestiegen und beschwerdefrei. "Der Kampf um die Kaderplätze verschärft sich. Da wird es ganz sicher einige Härtefälle geben", so Toku. Das wird sich ebenso kurzfristig entscheiden wie die Besetzung der vakanten Position des gelb-gesperrten Mael Corboz.
"Mit seiner Präsenz und Zweikampfstärke reißt er schon eine große Lücke. Aber unser Kader hat so viel Qualität, dass wird das kompensieren werden", ist sich Toku sicher. Der Trainer schließt auch eine Systemumstellung nicht aus.
"Wir werden vor allem auf uns schauen und versuchen, unsere Stärken auszuspielen", gibt sich Trainer Farat Toku selbstbewusst.
Kein Wunder - angesichts der hervorragenden Auswärtsbilanz. Die SG Wattenscheid 09 fuhr immerhin elf ihrer 15 Punkte auf fremdem Terrain ein.

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