SGW: Lattentreffer reichte nicht

Mael Corboz (links) traf nach einer knappen Stunde per Freistoß nur das Aluminium. Foto: Peter Mohr
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Mit einem torlosen Remis gegen den Bonner SC ist die SG Wattenscheid 09 am Samstag in die Restrunde gestartet und weist weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.

Nichts wurde es mit dem erhofften Zuschaueransturm nach der Rettungsaktion in der Winterpause, und es wurde auch nichts mit dem angestrebten dritten Heimsieg in Folge. Stattdessen bekamen die 919 Besucher (vor allem in der ersten Hälfte) ein eher mäßiges Regionalligaspiel zu sehen, das geprägt war von vielen Fehlpässen und der fast spürbaren Angst vor einer Niederlage. Die 09er taten sich in der Anfangsphase vor allem im Spielaufbau schwer. Die Innenverteidiger Frederik Lach und Adrian Schneider leisteten sich in der Anfangsphase ungewohnte „Böcke“.
Als „abstasten“ bezeichnete Coach Farat Toku nach der Partie die wenig ansehnliche Darbietung der ersten 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel wurde es unter den Augen von Hannes Bongartz und RWO-Coach Mike Terranova dann schwungvoller. Die Toku-Elf übernahm das Kommando, hatte deutliche Feldvorteile, bekam aber nur selten den entscheidenden Pass ins letzte Spieldrittel an den eigenen Mann. Die größte Chance des gesamten Spiels bot sich Mael Corboz, der – nach einem Foul an Emre Yesilova – einen Freistoß aus rund 20 Metern an die Querlatte setzte. Es folgte die stärkste Viertelstunde der Partie – mit guten Chancen von Berkant Canbulut (61.) und Emre Yesilova (66.), die beide an Keeper Michel scheiterten.
Bonn kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, staffelte sich tief in der eigenen Hälfte und ließ kaum noch Chancen für die Hausherren zu. In allerletzter Sekunde hatte der eingewechselte Sebastian van Santen noch einmal eine Möglichkeit, wurde aber beim Torschussversuch zu weit nach außen abgedrängt.
„Wir hatten zwar die klareren Chancen, müssen aber mit dem Ergebnis leben. Auf die nach der Pause gezeigte Leistung können wir aufbauen für das Spiel in Oberhausen“, so Farat Toku.
So wurde es bei Frühlingswetter im Februar auch nichts mit einem Sieg als Präsent für das kooptierte, neue Aufsichtsratsmitglied Josef Schnusenberg, der seinen 78. Geburtstag in der Lohrheide beging.

Pepic, Obst, Lach, Schneider, Abdat, Tietz, Corboz, Canbulut (75. Taskin), Buckmaier, Yesilova (79. van Santen), Lobinger (71. Diallo)

Tore: keine

Gelbe Karten: Yesilova (24.). Taskin (85.) - Fillinger (19.), Stenzel (77.)

Zuschauer: 919

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