Die Mähdrescher rollen über die Gerstenfelder

Mähdrescher in Aktion.
  • Mähdrescher in Aktion.
  • Foto: Reiner Kruse
  • hochgeladen von Dirk Bohlen

Mit dem Sommerwetter beginnt die Gerstenernte

Viele Verbraucher genießen das sonnige Wetter bei Eis und Schwimmbad. „Für die Landwirte bereiten die Sommertage jetzt ideales Erntewetter“, betont Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel. In diesen Tagen rollen die ersten Mähdrescher am Niederrhein über die Wintergerstenfelder. Der Erntezeitpunkt bei der Wintergerste liegt damit im Mittel der Jahre.

„Die Landwirte hoffen jetzt, die Ernte trocken unter Dach und Fach einzufahren. Bei anhaltend gutem Wetter wird in rund zwei bis vier Wochen auch der Winterweizen, die wichtigste Getreideart im Rheinland, reif sein“, so der Vorsitzende. Da es in den vergangenen Wochen vor der kurzen Regenperiode sehr trocken gewesen sei und es vielerorts im Rheinland zu wenig geregnet habe – nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes oft nur 60 % des durchschnittlichen Niederschlages in NRW – könnten die Bauern in diesem Jahr voraussichtlich keine Rekordernte einfahren. Die Niederschläge der vergangenen Woche hätten das Defizit nicht überall ausgleichen können.

Neu erwartet einen mittleren Ernteertrag mit guter Qualität. Die Getreidebestände hätten sich trotz der Trockenheit bis auf wenige Ausnahmen gut entwickelt. Besonders am Niederrhein mit vielfach leichteren Böden, auf denen auch Weizen angebaut wird, machten sich die Auswirkungen der Trockenheit bemerkbar. „Die Landwirtschaft ist und bleibt abhängig vom Wetter, was Landwirte besonders in der Erntezeit zu spüren bekommen“, hebt der Vorsitzende hervor. Die Trockenheit mache aktuell auch dem Grünland zu schaffen. Der Regen der vergangenen Woche reiche für die Wiesen und Weiden noch nicht aus. Hier seien die Wasservorräte noch nicht aufgefüllt.

Auf 153 860 ha wird im Rheinland nach Angaben des IT NRW Getreide angebaut. Die wichtigsten Getreidearten im Rheinland sind Winterweizen mit rund 99 800ha und Wintergerste mit rund 30 000 ha. Rogen und Hafer werden jeweils auf über 2 000 ha angebaut.

Autor:

Wilhelm Neu aus Wesel

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