Landratskandidat Dr. Peter Paic und die SPD im Kreis Wesel:
Gute Notfallversorgung sichern durch Rettungsdienstschule im Kreis Wesel

Landratskandidat Dr. Peter Paic (l.) und Kreistagskandidat Rainer Keller (r.)  | Foto: privat
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Um dem Anspruch eines qualitativ hochwertigen Rettungsdienstes in allen Kommunen des Kreises gerecht zu werden, fordert die SPD im Kreis Wesel die Errichtung einer Berufsfachschule für den Rettungsdienst im Kreis Wesel.

Nach Ansicht der SPD bietet die Errichtung einer Berufsfachschule für den Rettungsdienst im Kreis nur Vorteile für alle im Rettungsdienst beteiligten Kommunen und Organisationen.

Derzeit werden die Auszubildenden zum/zur Notfallsanitäter/in innerhalb des Kreises Wesel an verschiedenen Instituten innerhalb des Landes NRW schulisch ausgebildet und verbringen lediglich ihre Praxisphasen an den einzelnen Rettungswachen der Kommunen und in den Krankenhäusern innerhalb des Kreises.Einige Schülerinnen und Schüler müssen sogar ins 120 Kilometer entfernte Düren fahren.

„Wir wollen einen qualitativ hochwertigen und kompetent handelnden Rettungsdienst für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Wesel“, so Dr. Peter Paic, Landratskandidat der SPD im Kreis. Paic weiter: „Die aktuelle Pandemie-Situation hat gezeigt, dass wir uns noch besser vorbereiten müssen und gerade auch in der Notfallversorgung zum Schutz der Bevölkerung mehr qualifiziertes und gut bezahltes Personal benötigen. Wie ginge das besser als mit einer eigenen Schule innerhalb des Kreises?“

Durch die heterogene Struktur des Kreises Wesel mit drei großen kreisangehörigen Kommunen und zehn weiteren Gemeinden ergibt sich die Situation, dass einige Kommunen gar keine Notfallsanitäter ausbilden oder wenn sie ausbilden, die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Kreisgebietes zur Schule gehen.
„Als guter Bildungsstandort muss der Kreis Wesel die Errichtung einer Berufsfachschule für den Rettungsdienst ins Auge fassen,“ erläutert Dr. Peter Paic das Vorhaben der SPD.

Eine Berufsfachschule für den Rettungsdienst bietet nach Ansicht der Sozialdemokraten den Vorteil, dass alle Auszubildenden innerhalb der dreijährigen Ausbildung besser vernetzt sein werden und sie können und von Anfang an gemeinsame Vorgehensweisen und Standrads, die im Kreis Wesel gelten, erlernen und anwenden.
„Im Notfall kommt es auf Teamarbeit und gute Standards an. Es ist nur von Vorteil, wenn man sich dabei länger kennt und vertraut. Das geht nur durch gemeinsames Lernen. Daher kann diese Lösung nur zur Verbesserung der Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises beitragen“, sagt Dr. Peter Paic.

Obwohl die Personalsituation innerhalb des Rettungsdienstes des Kreises Wesel noch nicht so dramatisch ist wie in den Ballungszentren oder anderen Kreisen, denkt die SPD im Kreis bereits in die Zukunft und will mit dieser Initiative bereits den sich abzeichnenden Personalmangel entgegenwirken bevor er eintritt:
„Bei dem Berufsbild des Notfallsanitäters handelt es sich um eine hochqualifizierte Ausbildung und mittlerweile um einen bundesweiten Mangelberuf. Von daher liegt es einfach nahe, den eigenen Nachwuchs mit allen am Rettungsdienst Beteiligten auszubilden und auch langfristig im Rettungsdienst des Kreises Wesel zu behalten,“ so Rainer Keller SPD-Kreistagskandidat und selbst Notfallsanitäter.

Mit dem demographischen Wandel und einer älter werdenden Gesellschaft wird die Notfallversorgung immer mehr gefordert und deshalb ist für die SPD im Kreis Wesel, dass die Weichen für eine zukünftig gut aufgestellten Rettungsdienst in allen Kommunen des Kreises.

Die SPD im Kreis Wesel mit allen beteiligten Institutionen das Gespräch suchen und gemeinsam im Sinne einer guten Notfallversorgung eine Lösung erarbeiten.

Autor:

Maksim Bondarenko (SPD) aus Wesel

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