Shotokan Karate Wesel seit 40 Jahren e.V.

Kampfmannschaft 1976, v.l. Klaus Pinnow, Michael Jarchau, Bernd Grossart, Michael Tönnisen und Lutz Arnold
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Wer sind wir ? Was bieten wir ?

Den Grundstein des Shotokan Karate Wesel e.V. legte in den 1960er Jahren der damalige Weseler Nationalkämpfer und spätere Nationaltrainer Australiens, Frank Novak. Während seiner Dienstzeit als Soldat gründete er in der Schill-Kaserne Blumenkamp das „1. Bundeswehr Karate Dojo“ Deutschlands mit dem Stadtnamen Wesel als Endung.
Trainiert wurde zunächst ausschließlich in der Kasernensporthalle, wo neben dem Kampftraining auch spektakuläre Bruchtests auf der Tagesordnung standen.

Nach Novaks Dienstende übernahmen Klaus Jacoby und Günter Tatsch den Verein Anfang der 1970er Jahre, was die Namensänderung zum „Shotokan Karate Wesel“ und den Umzug in die Hansaringschule nach sich zog.
Tatsch bekleidete das Amt des 1. Vorsitzenden, Jacoby das des sportlichen Leiters.
Seine Anerkennung zum gemeinnützigen Verein (e.V.) erhielt der SKW vor genau 40 Jahren am 03.06.1977.

Das seinerzeit kämpferisch sehr starke Herren-Kumite-Seniorenteam machte in den 70er, 80er und 90er Jahren die Hansestadt weit über die Grenzen NRWs bekannt. Ob Landesliga, Bundesliga, Westdeutsche- oder Deutsche Meisterschaft, die Weseler Gemeinschaft war und ist auf allen Turnieren der Republik zuhause und stets erfolgreich.

Ein erfahrenes, vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkanntes Trainerteam trug die Inhalte des Shotokan Karate, heute JKA-Karate, unter der Leitung von Chefausbilder Michael Jarchau (6. Dan) beispielhaft in die heutige Zeit.
1985 wählte die Hauptversammlung des SKW Jarchau zum Vorsitzenden, was neben seiner Karriere als Nationalkämpfer, weltweiten Einsätzen und späterer Landestrainertätigkeit eine große Aufgabe darstellte.
1993 erklärte sich der Vorstand als gerüstet, eine Kinder-und Jugendgruppe entstehen zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt lag das Mindesteintrittsalter bei 16 Jahren, mit Zustimmung der Eltern. Die Herabsetzung auf 6 Jahre bescherte dem Club nahezu eine Verdopplung seiner Mitglieder, bildete die Grundlage unzähliger Erfolge und war wegweisend für die heutige Vereinsstruktur.
 
Die Nähe zum Bundesleistungszentrum in Bottrop und die damit verbundene kontinuierliche Weiterbildung des Trainerstabs durch den Chief Instructor für Europa, Shihan Ochi (9.Dan), ermöglicht dem Verein die Schwerpunkte des in Tokio befindlichen JKA-Karate Hauptquartiers auf kürzestem Wege in die Hansaringschule zu importieren.
Ergänzend werden nationale, internationale und DOSB Fortbildungen absolviert, um den Puls der Gegenwart mit dem der Zukunft verschmelzen zu lassen.

Diverse Freizeitaktivitäten wie Kinderzeltlager, Sommerparty und Weihnachtsfeier, um hier nur Einige zu nennen, runden die Vereinsarbeit ab und sorgen so für ein familiäres Miteinander.

Zurzeit umfasst der Shotokan Karate Wesel e.V. etwa 140 Karateka im Alter von
4 bis über 60 Jahren. Trainiert wird traditionell, ohne Schutzausrüstung, diszipliniert, gesundheitsfördernd und mit viel Spaß.

Autor:

Michael Jarchau aus Wesel

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