50 Jahre nach der Schulentlassung

Die Jahrgänge 1945 und 1946 wurden 1960 aus der Evangelischen Volksschule an der Böhlstraße entlassen und feierten vergangenen Samstag ihre 50-jährige Schulentlassung. Für Gisela Beykirch, damals Klassensprecherin, war viel zu recherchieren bei der Organisation, das letzte Treffen der Schülerinnen war vor 25 Jahren. 30 von ehemals 43 Schülerinnen, die meisten aus Wesel und Umgebung, aber auch aus Hamburg und München, kamen zum Treffen. Bis in den Morgen wurde viel gelacht, geschwatzt und sich erinnert. Alte Fotos wurden rumgereicht. Erinnerungen an Ausflüge nach Münstereifel und Blaubeuren, an ehemalige Lehrerinnen und den Schulalltag von vor über 50 Jahren wurden gegenwärtig. So war zu hören von der Turnlehrerin, eigentlich die Handarbeitslehrerin, und ihren Turnstunden: Die Mädels spielten Ball, die Lehrerin saß nur dabei und schaute zu. Auch wurde ein Mal eine Lehrerin derart geärgert, dass sie weinend aus der Klasse lief, was allen heute noch leid tut. Ab der achten Klasse mussten sie alle ein Mal pro Jahr in der Stadt für die Kriegsgräberfürsorge und das Müttergenesungswerk Geld sammeln. So viele Erinnerungen, da waren sich alle einig, müssen bald wieder aufgefrischt werden.

Autor:

Jutta Kiefer aus Wesel

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