Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen: Bündelung von Baumaßnahmen in teilweiser Vollsperrung
Umfangreiche Bauarbeiten vom 28. April bis 10. Mai

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Die Deutsche Bahn bündelt umfangreiche Baumaßnahmen auf der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen. Für den durchgehenden dreigleisigen Ausbau der Strecke baut die DB in verschiedenen Teilabschnitten auf der Strecke insgesamt sieben Gleisquerungen, verlegt 5,5 Kilometer Kabel und führt rund 120 Bohrungen zur Kampfmittelsondierung durch.

In einer aktuellen Pressemitteilung formuliert das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bahn: Die komplexen Maßnahmen werden in der 10-tägigen Teilsperrung gebündelt, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Vom 1. Mai bis zum 3. Mai 2020 wird die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen gesperrt. Vom 4. Mai bis zum 8. Mai 2020 muss lediglich die Strecke zwischen Wesel und Oberhausen gesperrt werden. Der Abschnitt zwischen Wesel und Emmerich-Arnheim ist in diesem Zeitraum für den Zugverkehr befahrbar. Vom 9. Mai bis zum 10. Mai 2020 folgt eine erneute Vollsperrung der Strecke Emmerich – Oberhausen.

Fahrplanänderungen im Nahverkehr kommunizieren die auf der Strecke verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Fernverkehrszüge von und nach Amsterdam werden ab Köln (über Venlo) umgeleitet und halten ersatzweise in Mönchengladbach. Halte in Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem entfallen, Reisezeit ab Köln verlängert sich um circa 30 Minuten.

Folgende Baumaßnahmen führt die DB ab dem 1. Mai durch:
• In Voerde wird ein parallel zur Bahnstrecke verlaufender Kabelkanal mit einer Gesamtlänge von 1.800 Metern gebaut
• In Dinslaken werden neue Kabelschächte gezogen und außerdem wird das Geländer mehrerer Eisenbahnüberführungen angepasst
• Sowohl im Bahnhof Dinslaken als auch im Bahnhof Voerde werden zahlreiche Kabelführungen unterhalb der Gleise gebaut
• Im Bahnhofsbereich in Dinslaken erfolgen umfangreiche Kampfmittelsondierungen
• In Haldern finden Sondierungs- und Gleisarbeiten zwischen dem Bahnübergang „Antonieweg“ und dem Bahnübergang „Schlaghecken“ statt

Für den dreigleisigen Ausbau muss außerdem eine Mineralölleitung im Kreu-zungsbereich der Bahnanlagen südlich des Industrieparks in Friedrichsfeld ver-legt werden. Zudem führt Straßen.NRW vorbereitende Maßnahmen für die künftige Eisenbahnüberführung der B58n in Wesel aus. So nutzen auch Dritte die Sperrpause, in denen keine Züge fahren, bestmöglich aus.

Aktuelle Angaben zu den Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind zeitnah vor Baubeginn in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“ sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos zu finden.

Weitere Informationen zur Ausbaustrecke Emmerich – Oberhausen: www.emmerich-oberhausen.de/

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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