Die Lebensmittelbranche als berufliche Zukunft - Insgesamt warten noch über 900 Ausbildungsplätze im Kreis Wesel auf Bewerber

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Schokolade geht immer, auch im Job. Denn lecker kann man lernen - zum Beispiel als Auszubildender zum Süßwarentechnologen. (Foto: NGG)
Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind im Kreis Wesel noch 909 offene Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Daraufhat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG rät Schulabgängern in diesem Zusammenhang, sich auch in der Lebensmittelbranche umzugucken. "Vom Industriekaufmann bis zur Getränke-Laborantin - die Ernährungswirtschaft bietet ein breites Spektrum, viele Perspektiven und im späteren Job auch einen überdurchschnittlichen Verdienst", sagt NGG-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hufer.

Im Kreis Wesel zählt die Branche laut Arbeitsagentur noch 65 offene Ausbildungsplätze. Die Lebensmittelindustrie sei in den vergangenen Jahren deutlich attraktiver geworden, betont Hufer: "Hinter der Tiefkühlpizza und dem Fruchtjoghurt stecken viel Hightech und Know-how. Eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik deckt von der Anlagensteuerung bis zur Produktentwicklung eine breite Palette ab. Wie kaum eine andere Branche verändert sich die Ernährungswirtschaft durch die Digitalisierung - von der Produktion über die Lieferkette bis zum Kunden-Feedback per Social Media. Hier sind gerade "Digital Natives" gefragt, die mit dem Smartphone oder Tablet aufgewachsen sind." Neben dem Lebensmitteltechniker suchen Betriebe nach NGG-Angaben insbesondere auch Mechatroniker- und Informatiker-Nachwuchs. Künftigen Auszubildenden in diesem Bereich winken zwischen 818 Euro im ersten und 1.132 Euro im dritten Lehrjahr. Weitere Infos rund um die Ausbildung gibt es im Netz unter: www.berufenet.arbeitsagentur.de.
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