Zwei spannende Ausstellungen

Mitarbeiter des Märkischen Museums und Leihgeber der ausgestellten Werke präsentieren zwei spannende Ausstellungen.
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  • hochgeladen von Walter Demtröder

„Wir freuen uns über zwei spannende und hochwertige Ausstellungsprojekte“, sagte Christoph Kohl, Kurator am Märkischen Museum, anlässlich gleich zweier Ausstellungen, ab seit dem 17. Februar an der Husemannstraße 12 zu sehen sein werden.

Eine davon hat die Künstlergruppe „junger westen“ und deren Werke zum Gegenstand. Diese Gruppe konnte nach dem zweiten Weltkrieg einen stilistischen und inhaltlichen Neuanfang für die westdeutsche Kunst formulieren und einen übergeordneten Beitrag zur abstrakten Malerei und Plastik leisten. Die Ausstellung bietet einen Einblick in das künstlerische Schaffen der Gruppenmitglieder und veranschaulicht die richtungsweisenden Impulse, die von dieser Gemeinschaft in der Bildenden Kunst im Nachkriegsdeutschland ausgegangen sind. „Es war“, so Dirk Steimann, kommissarischer Leiter des Märkischen Museums, „die erste Künstlergruppe, die sich nach dem Krieg etabliert hat. Die Arbeiten waren ein Katalysator für einzelne künstlerische Ansätze.“
Die Werkauswahl erstreckt sich vom Gründungsjahr 1947 bis zum offiziellen Ende der Künstlergruppe 1962. Im Mittelpunkt stehen die Gründungsmitglieder und Hauptprotagonisten wie Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen. Zu sehen sind insgesamt 120 Arbeiten, die Ausstellung läuft bis zum 20. August.
Die zweite Ausstellung zeigt Werke aus der DZ-BANK-Kunstsammlung. Sie steht unter dem Motto „Bewegung im Bild – Die informelle Malerei trifft auf die Geste in der Fotografie“. Diese Ausstellung ist das Ergebnis des Zusammenschlusses der DZ-Bank mit der WGZ-Bank, die bei dieser Gelegenheit auch ihre Kunstsammlungen vereint haben. Hier treffen zwei Kunstsammlungen aufeinander, die auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten aufzuweisen scheinen. Bei der Beschäftigung mit beiden Sammlungen wurde die gestische Abstraktion der informellen Malerei ausgewählt; diesen Werken wurden fotografische Artefakte gegenübergestellt. Gemeinsam haben Malereien und Fotografien, dass sie einer freien Geste entsprungen sind. Bei dieser Ausstellung, die bis zum 21. Mai besichtigt werden kann, werden insgesamt 60 Werke gezeigt.

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