FunVorRun Witten:
70 km durch Bochum zur 700-Jahrfeier und Marathon durch Oma's Garten

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70 km durch Bochum zur 700-Jahr-Feier der Stadt

Weil es in letzter Zeit wenig offizielle Ultraläufe gab, hat sich der gebürtige Bochumer Andreas Giersberg von FunVorRun Witten in seiner Heimatstadt einen eigenen Lauf gebastelt. Anlass: der 700. Geburtstag der Stadt Bochum.

"Singen kann ich nicht, also fällt ein Ständchen zum 700. Bochumer Geburtstag aus und ich umrunde meine Stadt lieber einmal laufend. Das sollen dann natürlich auch 70,0 km werden", so die Überlegung von Andreas Giersberg.
Gestartet am Fronleichnamstag vor der eigenen Haustür führte sein langer Weg zum Kemnader See, von dort weiter zum Eisenbahnmuseum Dahlhausen, nach Sevinghausen und Wattenscheid weiter durch den Bochumer Norden und Langendreer wieder zurück. Die eine oder andere Tankstelle diente dabei als Verpflegungsstand. Der Lauf hatte was, auch für den erfahrenen Ultraläufer: "Ich bin größtenteils auf dem Rundwanderweg 'Rund um Bochum' gelaufen und habe dabei Ecken entdeckt, die ich selbst noch nicht kannte".

Marathon durch Oma's Garten auch als Training für den Wittener Zwiebellauf

Auf ihn war wieder Verlass: der Veranstalter der Ballonathon-Laufserie Jan Philipp Struck aus Bönen hatte an diesem Wochenende wieder keine Kosten und Mühen gescheut und alle Laufhungrigen zu einem Gartenmarathon in den Garten seiner Großeltern eingeladen. Die Besonderheit: einmal durch und um den Garten ergaben lediglich 330 m (mit sechs Höhenmeter) - die Länge eines Marathon beträgt jedoch 42,195 km. Verlass war auch auf Andreas Giersberg, der diese Einladung gerne annahm.
An sich kannte der Ultraläufer von FunVorRun Witten die Strecke vom letzten Jahr: "Als ich ankam, wunderte ich mich aber über eine große Wand aus Holz - nach dem Start war mir dann klar, warum sie da stand", erinnerte sich der Bochumer. Die Erklärung: ein Zufallsgenerator wählte Läufer während der vielen Runden aus, die dann zusätzlich diese Mauer überwinden mussten. Andreas Giersberg machte den Spaß gerne mit: "Die Mauer war mir aber ohne Leiter zu hoch, so musste ich ersatzweise einen Sandsack auf der Runde mitschleppen. Das war dann gleich Training für den Wittener Zwiebelsacklauf", meinte der FunVorRun-Läufer schmunzelnd.
Nach 128 Runden, einige davon mit Sandsack, 768 Höhenmeter und einer Zeit von 5:54:08 Std. war der Marathon geschafft. Der FunVorRun-Läufer hatte dem Spaß wieder den Vorzug vor Bestzeiten gegeben, belegte aber trotzdem den 9. Platz unter 30 Startern.

Autor:

Matthias Dix aus Witten

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