Wahl- Xantener referiert über die Rhein- Lippe Entwicklung

Jürgen- D. Haupt ist 82 und erforscht die Geschichte des Niederrheins
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Jürgen- D. Haupt, 1936 geboren in Hamburg, aufgewachsen in Wesel und Hünxe, ist seit 2011 Xantener – und das nicht ohne Grund: In der geschichtsträchtigen Römerstadt am linken Niederrhein kann er am besten seinem Hobby nachgehen, dem Erforschen der langen und wechselhaften Geschichte des Niederrheins und deren Dokumentation in Wort und Bild – und wo lebt man die Geschichte intensiver, als in der linksrheinischen Domstadt, die so viel erzählen kann und dies auch tut.



Die Rhein- Lippe Entwicklung bis zur Entstehung der Niederrheinbrücke Wesel

Vortrag in den „Xantener Stuben“

Der gebürtige Hamburger und Wahl Niederrheiner erlebte den Zweiten Weltkrieg als Kind in seiner ganzen Schrecklichkeit in der Region Wesel, die Zerstörung der Stadt am 16. Februar 1945 genauso, wie den Sturmangriff im März desselben Jahres. Im kleinen beschaulichen Krudenburg, einem Ortsteil der Stadt Hünxe, fanden seine Familie und er bereits im Sommer 1945 eine neue Heimat, in der er bis 2011 fast ausschließlich lebte, bevor er sich entschloss, seinen Wohnsitz nach Xanten zu verlegen, wo ihm 2016 der Krebs seine dritte Frau nahm, genau wie die beiden vorherigen.
Seine Lebenseinstellung, „Ich bin offen für Menschen“ und seine Hobbies helfen ihm, das Erlebte zu verarbeiten. „Mich interessiert die römisch- germanische Geschichte“, erklärt er, „ihr nachzugehen macht mir in der historischen Stadt mit den vielen Hintergründen besondere Freude“.
Er erforscht die Geschichte des Niederrheins von der Römer- bis zur Neuzeit und es gelingt ihm hervorragend, seine gewonnenen Erkenntnisse in Wort und Bild zu dokumentieren; denn sein zweites Hobby ist die Malerei. Was andere im Urlaub fotografieren, hält er häufig durch das Erstellen von Aquarellen fest. Zur Dokumentation seiner Erkenntnisse bezüglich der geschichtlichen und geographischen Gegebenheiten am Niederrhein nutzt er diese ebenfalls und ergänzt sie durch fachmännisch angefertigte Grafiken, Skizzen und Zeichnungen. So gestaltete er bereits einige Ausstellungen und hielt Vorträge. Seine letzte Ausstellung, kombiniert mit entsprechenden Erklärungen des Präsentierten an ein interessiertes Publikum, fand im letzten Jahr aus Anlass des 775. Jubiläums der rechtsrheinischen Hansestadt unter dem Titel „Brücken in Wesel“ statt.
Anregungen gab ihm unter anderem die Führung einer „Neuzeit Römergruppe“ auf der Römerroute entlang der Lippe von Bergkamen nach Xanten- Birten.
„Mach weiter so, deine Uschi“ schrieb seine im letzten Jahr verstorbene Frau Haupt noch ins Gästebuch seiner Weseler Ausstellung, bevor der Krebs sie besiegte.
Und er macht weiter. Als nächstes plant er einen Vortrag, der das Interesse vieler Bürger wecken dürfte, nämlich über die Rhein- Lippe Entwicklung bis zur Entstehung der Niederrheinbrücke Wesel.
„Ich will die Menschen am Niederrhein für ihre Geschichte interessieren“, kündigt er an, „Warum zum Beispiel weist der Niederrhein keine Brückenbauwerke der Römer auf?“
Dies und einiges mehr wird der 82jährige am 17. August dieses Jahres um 15.30 Uhr in der Gaststätte „Xantener Stuben“, Josef- Steiner- Straße 21 im Rahmen seines Vortrages behandeln und hofft auf reges Interesse.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei

Randolf Vastmans











Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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