Flüchtlinge in der Tiegelschule nach Tumult verletzt

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Die Tiegelschule im Nordviertel ist seit vergangenem Jahr Behelfseinrichtung. Archivfoto: Gohl

20 Streifenwagen, Hundeführer und Kräfte anderer Inspektionen rückten am Mittwoch, 27. Oktober, gegen 23 Uhr zur Behelfseinrichtung Tiegelschule aus. „Da haben sich einzelne Personen in die Haare gekriegt“, beschwichtigt ein Sprecher der Polizei Essen.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft gerieten mehrere Bewohner in einen handfesten Streit. Ein Sicherheitsmann versuchte zu schlichten. Vermutlich mit einem Gegenstand verletzte ihn ein Beteiligter (19) leicht. Eine hochschwangere Frau (22) erlitt zuvor ebenfalls Verletzungen. Zahlreiche Unbeteiligte waren „aufgewühlt“, „aufgekratzt“, es entwickelte sich ein Tumult.

Alkoholisierter in Polizeigewahrsam

Die Essener Polizei rückte an, Rettungswagen brachten die 22-Jährige und den Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in Krankenhäuser. Die Ärzte nahmen die schwangere Verletzte stationär auf. Der 43-Jährige konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Einen mutmaßlichen Täter nahmen die Polizisten vor Ort fest. Der alkoholisierte 19-Jährige verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam.
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