Den besten „Tatort“ aller Zeiten, präsentierte die kfd Oeventrop

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„Tatort Oeventrop – die kfd tappt nicht im Dunkeln – wir wollen beim Frauenkarneval mit euch schunkeln“. Unter diesem Motto stand der diesjährige Frauenkarneval am Mittwochabend in der Oeventroper Schützenhalle.

Nach dem Einzug stellten sich die 11 Akteure als Verbrecher verkleidet, den über 600 Närrinnen einzeln vor. Von Jack the Ripper, Seeräuber Störtebeker, Räuber Hotzenplotz, Robin Hood, Paulchen Panther war alles vertreten, was die kriminelle Geschichte jemals hervorgebracht hatte. Doch Sie waren sich einig: „Weder Miss Marple noch 007, werden uns in Oeventrop jemals kriegen“.
Wer sich unter den Kostümen versteckte, klärte 1. Vorsitzende Brigitte Weber, die souverän durch das gesamte Programm führte, anschließend auf. Dies waren: Gerda Spyra, Julia Rocholl, Andrea Hiller, Annegret Kramer, Hildegard Reiter, Silvia und Maria Klauke, Jaqueline Harnischmacher, Heike Rumpf, Gertrud Geiz und Birgit Klose. Danach hieß es - viel Spaß bei Mord und Totschlag mit Humor und Pointen mit Schuss.

Nach einem flotten Gardetanz der Uentroper Tanzgarde, musste Hildegard aus der Bütt heraus, als Polizistin gleich ermitteln. Galt doch zu klären, wer die traditionelle Pfirsichbowle mit alkoholfreiem Sekt „verpanscht“ hatte. Viele humorvolle Ermittlungsergebnisse aus Oeventrop folgten. Wie wunderbar ansteckend so ein Virus sein kann, der erst kürzlich „Influrenz“ anmelden musste, was ihn vollkommen aus der Blutbahn geworfen hatte, dass präsentierten Julia, Jacky und Gerda. Doch so schnell kriegt man so einen Virus nicht klein, der sich jetzt notgedrungen im IT Bereich einen neuen Wirkungskreis suchen wird. Welch trickbetrügerische Machenschaften beim Anlegen eines Profilbildes im Internet möglich sind, demonstrierten „Chantal 23“ und „Denise die einzige“ alias Andrea und Silvia als „Tatortreiniger“ nach getaner Arbeit.

Zum Entspannen der Lachmuskeln sorgte die Tanzeinlage der TuS Mädchen. Dies war auch bitter nötig, für die nachfolgende Soloeinlage von Andrea - „Mörderjob einer Mutter“. Die erlebten 3 Stufen vom Sohn Sven in der Zeit von 13 bis 17 Jahre, also in dem Alter wo man – „zu jung zum Ausziehen und zu alt für die Babyklappe“ ist. Vom „neuen Anlernen der morgendlichen Rituale jeden Tag“, über „Mathe-Allergiker dritten Grades“ bis hin zum „betreuten Fahren mit 17“. Eine Strapaze für die Lachmuskeln wobei kein Auge trocken blieb. Dies setzte sich auch bei der „Vermisstenanzeige“ von Birgit und Hildegard fort.

Nach der traditionellen Ehrung der amtierenden Schützenkönigin Sandra Jürgens und einer kurzen Pause, wurde das Programm mit einem Krimiklassiker fortgesetzt. „Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett…“, hervorragend Playback vorgetragen von Gertrud Geiz, wozu die restlichen Akteure eine optimale Kulisse bildeten. Für Silvia war es anschließend bei ihrer Haushaltsführung ein persönlicher Krimi, als Sie feststellen musste, dass sich ihr geliebter Staubsaugerroboter in den Rasenmäher-Roboter des Nachbarn verliebt hatte. Wie tödlich ein Pilzragout sein kann, dass stellte sich beim darauffolgenden Sketch von Annegret und Heike heraus.

Dem ersten tödlichen Schuss viel Hans-Herbert alias Maria zum Opfer, nachdem Luise alias Julia die Nerven bei den ständigen Verwechselungen ihres Mannes die Nerven verlor. Pyrenäen statt Pygmäen, Pygmäen statt Pigmente, Pigmente statt Pergament worauf nicht die Ägypter, sondern die Griechen geschrieben haben usw… Welch kriminelle Gedanken ein Kellner bei der Bestellung eines Damenstammtisches bekommen kann, zeigte sich beim Abschluss – Sketch vor dem großen Finale.

Hierbei bedankte sich Brigitte nicht nur bei den Akteuren, sondern auch bei den zahlreichen Mitgliedern für die Bewirtung. Ein weiteres Dankeschön galt dem Brass Light Team um Andre Schäkel, die nicht nur das technische Equipment stellten, sondern auch neben der Bühnenbeleuchtung, für die musikalische Begleitung der Akteure beim Auf- und Abmarsch der Bühne sorgten. Dazu zählten auch die passend aufgelegten Karnevalsklassiker bei den zahlreichen Schunkeleinlagen durch Matthias Spyra.

Mit stehenden Ovationen, bedankte sich das Publikum für den besten Tatort aller Zeiten, der für viel Spaß bei Mord und Totschlag mit Humor und Pointen mit Schuss sorgte.

Autor:

Ronald Frank aus Arnsberg

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