Erhöhung der Versorgungsqualität
Klinikum Hochsauerland steigert Anzahl der Intensivbetten

Freuen sich über die zusätzlichen Betten in den Intensivstationen: Dr. Dörle van der Smissen, Schwester Nelly Martens, Dr. Martin Bredendiek, Dr. Ralf Cymek und Standortleiter Peter Eikeler. Foto: peb
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  • Freuen sich über die zusätzlichen Betten in den Intensivstationen: Dr. Dörle van der Smissen, Schwester Nelly Martens, Dr. Martin Bredendiek, Dr. Ralf Cymek und Standortleiter Peter Eikeler. Foto: peb
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Dr. Ralf Cymek, Chefarzt der Chirurgie und Tumor-Experte im Hüstener Karolinen-Hospital, brachte es auf den Punkt: „Durch den Fortschritt in der medizinischen Technik und den immer feineren Operationsmethoden können wir auch Patienten operieren, die in einem Alter sind, wo wir vor ein paar Jahren keine Erfolgsaussichten mehr gesehen haben.“
Insbesondere für die oft älteren Tumorpatienten mit Nebenerkrankungen im Bereich Herz oder Lunge ist eine anschließende individualisierte und aufwändige Betreuung enorm wichtig. Deshalb begrüße er die Erweiterung der Bettenzahl von zehn auf 18 in der Intensivstation. „Durch den demografischen Wandel ist auch in unseren Häusern der Bedarf enorm gestiegen“, bestätigte auch der Ärztliche Direktor Dr. Martin Bredendiek. „Dem haben wir an drei Standorten Rechnung getragen.“

Acht Mio. Euro investiert

Innerhalb von knapp einem Jahr wurden die Kapazitäten beim Klinikum Hochsauerland fast verdoppelt, von 22 auf 42 Betten. Dafür nahmen die Verantwortlichen etwa acht Millionen Euro in die Hand. Im Arnsberger Marienhospital und in Hüsten wurden sogar eigene Anbauten errichtet.
„Damit sind unsere Abteilungen nach modernsten intensivmedizinischen und -pflegerischen Gesichtspunkten errichtet und mit neuesten medizinischen Versorgungssystemen ausgestattet“, erklärten die beiden Mediziner. So stehen nun in Arnsberg 15 statt vorher acht Betten zur Verfügung, weitere neun werden in Neheim genutzt. Um die gewünschte Zahl in Hüsten zu erreichen, musste die bis dahin genutzte Station renoviert und modernisiert werden. Diese Arbeiten sind im Herbst komplett abgeschlossen. „Wir suchen bereits nach ärztlichem und pflegerischem Personal“, gab Peter Eikeler, Standortleitung, bekannt. „Von einigen haben wir bereits Zusagen, andere werden noch gesucht, aber wir sind absolut zuversichtlich, dass wir zur Eröffnung perfekt aufgestellt sind.“

Zusätzliche Überwachungsbetten eingerichtet

Wie ein Rädchen in einem Krankenhaus in das andere greift, zeigte Dr. Cymek auf: „Für viele Operationen müssen die Patienten im Anschluss rund um die Uhr überwacht werden.“
Sind dann nicht ausreichend Möglichkeiten vorhanden, wird die OP zwingend verschoben. „Das müssen Sie sich vorstellen“, griff Dr. Martin Bredendiek das Thema auf. „Der Termin ist festgelegt, entsprechendes Personal steht zur Verfügung, ein Operationssaal ist frei, der Patient vorbereitet. Doch dann müssen wir absagen, weil für die Nachsorgung nicht garantiert werden kann.“
Dieses Szenario dürfte mit der Eröffnung der renovierten Station endgültig der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus wurden angrenzend an die Intensivstationen (Karolinenhospital) zusätzliche Überwachungsbetten auf Station 1b eingerichtet. Auch hier gab es eine komplette Modernisierung. Bis zu acht kardiologische Betten mit modernstem kardiovaskulärem Monitoring stehen nun zur Verfügung und sind bereits seit einigen Wochen in Betrieb. „Dies ermöglicht uns eine deutliche Erhöhung der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität sowie der Aufnahmefähigkeit“, begrüßte Dr. Bredendiek die Erweiterungen. Hier wurden noch einmal zusätzlich rund 500.000 Euro aufgewendet. 

Text: Peter Benedickt

Freuen sich über die zusätzlichen Betten in den Intensivstationen: Dr. Dörle van der Smissen, Schwester Nelly Martens, Dr. Martin Bredendiek, Dr. Ralf Cymek und Standortleiter Peter Eikeler. Foto: peb
Krankenpfleger Jürgen Schünke bei der Überwachung der Vitalfunktionen direkt am Krankenbett.
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Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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