Bochumer Straßenkinder diskutieren auf Konferenz in Berlin mit Ministerin Schwesig

Auch junge Flüchtlinge waren dabei

Auch von der Ev. Stiftung Overdyck betreute Jugendliche aus Bochum haben an der Straßenkinder-Konferenz in Berlin teilgenommen. Zusammen mit Dortmundern und Essenern waren sie in die Hauptstadt gereist.

Kurzfristig war die Zusammenkunft noch in „Konferenz für Straßen- und Flüchtlingskinder“ umbenannt worden. Dafür hatten sich die insgesamt etwa 200 beteiligten Jugendlichen ausgesprochen, um sich solidarisch zu zeigen. „Wie es ist, sein Zuhause zu verlassen, können viele nachempfinden, auch wenn sie nicht einen solch weiten und gefährlichen Weg vor und hinter sich haben", sagt Overdyck-Bereichsleiterin Jannine Düding, die auch die Bochumer Notschlafstelle leitet und mit in Berlin war. Zudem wollten sich die Jugendlichen von rechter Politik abgrenzen, die beispielsweise versucht, Wohnungslose und Flüchtlinge gegeneinander auszuspielen.

So waren auf der Konferenz dann auch knapp 50 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anwesend. In 16 Workshops arbeiteten die Teilnehmer an verschiedenen Themen wie Menschenrechte, Gesundheit, Angst, Sucht oder Bürokratie. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nahm sich Zeit für Gespräche, ebenso Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung. „Aus den Protokollen wird derzeit ein Forderungskatalog erarbeitet", sagt Jannine Düding.

Mehr auch unter www.strassenkinderkongress.de

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