Thema Opel: Revierbürgermeister ziehen an einem Strang

Oberbürgermeister, Bürgermeister und Vertreter der Wirtschaftsförderungen aus Ruhrgebietsstädten trafen sich  im Rathaus in Bochum, um über die Situation des Bochumer Opel-Werkes zu sprechen.
  • Oberbürgermeister, Bürgermeister und Vertreter der Wirtschaftsförderungen aus Ruhrgebietsstädten trafen sich im Rathaus in Bochum, um über die Situation des Bochumer Opel-Werkes zu sprechen.
  • Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

Auf Einladung von Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz trafen sich jetzt Oberbürgermeister, Landräte und Wirtschaftsförderer mehrerer Ruhrgebietsstädte sowie Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann und IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Diegel im Bochumer Rathaus. Dr. Scholz hatte zu einem Meinungsaustausch der von einer möglichen Stilllegung der Fahrzeugfertigung bei Opel betroffenen Kommunen eingeladen, um über die aktuelle Situation zu berichten und ein gemeinschaftliches Vorgehen zur Situation bei Opel zu beraten.

Die Ruhrgebietsstädte agieren solidarisch und gemeinschaftlich, um die Herausforderung einer nicht auszuschließenden Opel-Werksschließung in Bochum zu meistern – das ist der Tenor des heutigen Treffens der Ruhrgebietskommunen in Bochum. „Aber wir kämpfen in erster Linie um einen zukunftsorientierten Erhalt der Fahrzeugproduktion in Bochum und erst danach um eine sinnvolle Nachnutzung ungenutzter Opel-Werksflächen“, so die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.

„In bester Ruhrgebietstradition müssen und werden wir beim Thema Opel alle an einem Strang ziehen“, bekräftigt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann.

Helmut Diegel, Hauptgeschäftsführer IHK Mittleres Ruhrgebiet: „GM hat sich seiner Verantwortung für Arbeitsplätze, für die Menschen, für den sozialen Frieden in dieser Region zu stellen. Alle Flächen, die Opel in Zukunft in Bochum nicht mehr braucht, gehören ins Eigentum der Stadt, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze nach Bochum zu holen.“

Eine Werksschließung in Bochum würde nicht nur Bochum, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet tangieren. Neben Bochum mit 1 940 Beschäftigten berührt ein angedachtes Schließen der Bochumer Opel Werke ebenfalls die Städte Dortmund mit 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Herne mit 430, Castrop-Rauxel mit 300, Gelsenkirchen mit 250, Recklinghausen mit 180 und Witten mit 160 sowie die anderen Kommunen mit insgesamt 120 Arbeitnehmern.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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